Zwei Millionen Euro stehen bereit

Füssen ist "LEADER-Hotspot im Allgäu"

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Dr. Alois Kling (v.l.), Leiter des AELF Kempten, Werkstattleiterin Dagmar Rothemund, Landrätin und LAG-Vorsitzende Maria-Rita Zinnecker, Dieter Ofenhitzer aus dem StMELF, Klaus Prestele, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostallgäu, sowie LEADER-Koordinator Ethelbert Babl vom AELF Kempten freuen sich über eine positive LEADER-Bilanz für das Jahr 2019.

Füssen – „Mit den Förderprojekten Skatepark Füssen, digitale Touristinfo und der inklusiven Küche in den Wertachtalwerkstätten hat sich Füssen zu einem echten LEADER-Hotspot im Allgäu entwickelt“, sagte Dr. Alois Kling, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kempten.

Für das Treffen habe das AELF deshalb ganz bewusst Füssen als Standort ausgesucht. Traditionell organisiert das für LEADER im Allgäu und dem angrenzenden Oberbayern zuständige AELF Kempten den Jahresabschluss für die sieben Lokalen Aktionsgruppen aus dem Allgäu und dem benachbarten Oberland. 

Über 20 Geschäftsführer, Projektmanager und LEADER-Akteure waren der Einladung gefolgt, wie das AELF jetzt bekannt gibt. Als besondere Gäste begrüßte Klingdie Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu”, Maria-Rita Zinnecker (CSU), sowie den Leiter des LEADER-Referates im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) Dieter Ofenhitzer begrüßen. 

Laut Kling wurde Füssen ganz bewusst als Standort für das LEADER-Treffen ausgewählt. „Mit den Förderprojekten Skatepark Füssen, digitale Touristinfo und der inklusiven Küche in den Wertachtalwerkstätten hat sich Füssen zu einem echten LEADER-Hotspot im Allgäu entwickelt“, so der Leiter des AELF Kempten. 

Regionalentwicklung voranbringen

Sehr positiv sei, dass für das Jahr 2020 noch mindestens zwei Millionen Euro an EU-LEADER-Mitteln für innovative Projekte zur Verfügung stünden und damit die Regionalentwicklung im Allgäu und im Oberland weiterhin vorangebracht werden könne. 

LEADER-Koordinator Ethelbert Babl vom AELF Kempten, der Organisator der Veranstaltung, bedankte sich besonders bei den LEADER-Geschäftsführungen für ihren Einsatz, ohne den zahlreiche Projekte nicht hätten umgesetzt werden können. 

„In der laufenden Förderperiode wurden im Ostallgäu bereits über 1,4 Millionen Euro Fördermittel in insgesamt 26 LEADER-Projekten gebunden”, fügte Zinnecker hinzu. „Damit ist LEADER ein tolles Instrument und Programm, um unseren ländlichen Landkreis nachhaltig voran zu bringen“, betonte die Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe „bergaufland Ostallgäu” abschließend.

kb

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