Ein Tier stirbt während des Seeger Alpsommers

Ohne Kranzrind zurück ins Seeger Tal

1 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
2 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
3 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
4 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
5 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
6 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
7 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.
8 von 8
Heil am Scheidplatz angekommen: Rund 80 Tiere werden mit dem Ende des Alpsommers am Samstag in Seeg zurück ins Tal getrieben.

Seeg – Traditionell, zünftig und gemütlich ging es am Samstag beim Seeger Viehscheid zu. Wermutstropfen: Weil ein Tier während des Alpsommers ums Leben kam, gab es heuer kein reich geschmücktes Kranzrind.

An Mariä Geburt und exakt nach 100 Tagen wurden die Schumpen von der bis zu 947 Meter hoch gelegenen Beichelstein-Alpe früh morgens ins Tal getrieben. An die 80 Stück Vieh hielten die Hirten während des ganzen Vormittags auf Trab und die großen Zugschellen kündigten ein baldiges Erscheinen im Ort an. Am Bahnübergang des Ortsteiles Wiesleuten jedoch mussten die Viecher und auch deren Treiber aus bisher noch unbekannten Gründen einen längeren Halt in Kauf nehmen um die Sicherheit nicht zu gefährden. 

Nach Rücksprache mit der Polizei zog der Tross schließlich durch die Dorfmitte gen Festplatz in der Hitzlerieder Straße weiter. An die 1000 Einheimische und Gäste säumten dabei die Straßen. Allerdings gab es am diesjährigen Festtag kein reich geschmücktes Kranzrind zu bestaunen, da eines der Tiere während des Alpsommers zu Tode gekommen war. 

Dennoch waren die Hirten und auch die besitzenden Landwirtsfamilien trotz des heißen und trockenen Wetters einigermaßen zufrieden mit ihrem Galtvieh, das die Sommerfrische auf den saftigen Alpen ausgiebig nutzen konnte. 

Gute Stimmung

Am Seeger Scheidplatz schließlich angekommen, wurde das teils bockige Braunvieh unter den Augen der zahlreichen Schaulustigen ihren Besitzern wieder übergeben und in die heimischen Ställe zurück gebracht. Für beste Unterhaltung und gute Stimmung im Festzelt sorgte derweil der Schützenverein Sankt Ulrich sowie die „Harmoniemusik“ Seeg. 

Dabei ließ es sich der Ostallgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) nicht nehmen, kurzzeitig selbst den Taktstock des Kapellmeisters zum Jubiläumsstück in die Hand zu nehmen. Er vertrete die Meinung, so Stephan Stracke, dass die aktiven Allgäuer Bergbauern bei ihrer harten Arbeit nachhaltig gefördert werden müssten, damit die jahrhundertealte Tradition der Kulturlandschaft auch zukünftig erhalten bleibe.

th

Auch interessant

Meistgelesen

Polizei stoppt Irrfahrt eines psychisch auffälligen Mannes nach Beinaheunfällen
Polizei stoppt Irrfahrt eines psychisch auffälligen Mannes nach Beinaheunfällen
Einzeldenkmal in der Füssener Altstadt soll saniert werden
Einzeldenkmal in der Füssener Altstadt soll saniert werden
Kein Ende in Sicht: Umstrittener Bebauungsplan für Hopfen am See ist immer noch nicht fertig
Kein Ende in Sicht: Umstrittener Bebauungsplan für Hopfen am See ist immer noch nicht fertig
Der Kreisbote verlost 2x2 Karten fürs LOSAMOL-Konzert in Füssen
Der Kreisbote verlost 2x2 Karten fürs LOSAMOL-Konzert in Füssen

Kommentare