SPD und andere linke Organisationen rufen zur Mahnwache auf

AfD-Politikerin Beatrix von Storch spricht in Füssen

Beatrix von Storch in Füssen
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Die AfD-Bundespolitikerin Beatrix von Storch (Mitte) besucht am Mittwochvormittag eine Kundgebung ihrer Partei in der Füssener Fußgängerzone.
  • VonChris Friedrich
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Füssen - „Links-Grüne-Diktatur – Nein danke!“ Eine Wahlveranstaltung der AfD mit ihrer stellvertretenden Bundessprecherin Beatrix von Storch am Vormittag in der Füssener Fußgängerzone ist friedlich verlaufen. Die heimische SPD hatte zeitgleich zu einer Mahnwache aufgerufen.  

Beatrix von Storch und der Oberallgäuer AfD-Bundestagsabgeordnete Peter Felser waren die Hauptredner am Stadtbrunnen. Felser, der nicht mehr als Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Oberallgäu antreten kann, werden durchaus gute Chancen zugetraut, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Er unterstrich in seiner Rede vor einem überschaubaren Zuhörerhalbkreis: „Die Freiheit der Bürger wird nicht am Hindukusch, sondern hier in der Innenstadt und an der Grenze verteidigt.“ Zudem sagte er: „Was uns fehlt, das sind Staatsmänner“. Als Beispiel führte er einen früheren Bundeskanzler an: Helmut Schmidt von der SPD.

Auf dem Schrannenplatz findet unterdessen eine Mahnwache der SPD und anderer Organisationen statt.

Die Füssener Genossen hatten zeitgleich zu einer Mahnwache aufgerufen. Die Teilnehmer versammelten sich dazu am Schrannenplatz mit großen Abstand zur AfD. Gegenüber dem Kreisbote erklärte Organisatorin Regina Renner. „Durch unsere Mahnwache soll ein überparteiliches Zeichen für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft gesetzt werden.“ Zu sehen war unter anderem ein Spruchband mit der Aufschrift „Füssen ist bunt“.

Die Mitglieder und Anhänger der AfD hielten Plakate in die Höhe, die vor einer „Gehirnwäsche“ durch Politik, Presse und den „Staatsfunk“ warnen wollten. Auf einem Plakat war zu lesen: „Links-Grüne-Diktatur – Nein danke!“. Der politische Nachmittag in der Innenstadt unter den Augen der Polizei verlief ohne Zwischenfälle.

Mehr dazu lesen Sie in der kommenden Samstag-Ausgabe.

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