Secondhand-Faschingsmarkt in Schwangau

Für den guten Zweck

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Karin Stippler (v.l.), Gisela Bandhauer und Katharina Klein von der aktion hoffnung präsentieren bei den Faschingsmärkten eine große Auswahl an Faschingskostümen, Glitzermode, Retroteilen und besonderen Unikaten.

Schwangau/Augsburg – Die „aktion hoffnung“ tourt im Januar mit ihren Secondhand-Faschingsmärkten durch Bayern und macht am kommenden Samstag, 13. Januar, auch in Schwangau Halt.

Gemeinsam mit dem örtlichen Katholischen Frauenbund verkauft sie im Schlosbrauhaus zwischen 9.30 und 12.30 Uhr bunte und ausgefallene Faschingskostüme, Glitzermode, Retroteilen und besondere Unikaten für Schulausbildung im Libanon. Bei der Organisation ihrer Faschingsmärkte im Freistaat wird die „aktion hoffnung“ von ehrenamtlichen Teams vor Ort unterstützt. „Wir erfahren eine unglaubliche Unterstützung in Pfarrgemeinden, Verbänden und Kindertagesstätten. 

Dieses Engagement macht es uns möglich, am Ende der Marktsaison die Reinerlöse an Projektpartner weltweit weiterzugeben“, stellt Gregor Uhl, Geschäftsführer der „aktion hoffnung“ das Konzept vor. „Unsere Märkte sind ein Shopping-Spaß für die ganze Familie. Da wir auf einen Fundus von mehreren Tausend Tonnen Secondhand-Kleidung, die die aktion hoffnung während des Jahres sammelt, zurückgreifen können, geht so gut wie niemand ohne volle Taschen nach Hause“, so Uhl weiter.

Der Reinerlös des Faschingsmarktes kommt der schulischen Ausbildung von mehr als 1200 syrischen Flüchtlingskindern in der Bekaa-Ebene im Libanon zugute. Die Flüchtlingsfamilien würden unter den schlechten Bedingungen in den Flüchtlingslagern leiden. Es gebe keinen Strom und kein fließendes Wasser. Außerdem hätten sie keine Arbeit und kein Einkommen. Dieser Mangel wirke sich besonders auf ihre Kinder aus, die nicht zur Schule gehen und kaum mit gesunden Nahrungsmitteln versorgt würden.

 „Die Schulzentren des Jesuiten Flüchtlingsdienstes (JRS) leisten einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung und Versorgung der jungen Menschen; sie lernen dort Englisch, Mathematik und Französisch und werden auf den normalen Schulbetrieb im Libanon vorbereitet“, berichtet Gregor Uhl. Wer für das Projekt spenden will, findet weitere Informationen online unter www.aktion-hoffnung.de/spenden oder spendet auf Konto-Nr. IBAN DE61 7509 0300 0200 1432 00, Verwendungszweck: „Schule im Libanon – 8002 6001“.

kb

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