Alles auf eine Karte

Im Kreise von Bürgermeistern und Vertretern des Tourismus sowie der „Leistungsträger“ hat der Ostallgäuer Landrat Johann Fleschhut (FW) die neue „Königscard“ vorgestellt. Damit kann der Gast Attraktionen und Angebote in den Ammergauer Alpen, dem Allgäu und der Naturparkregion Reutte/Tirol kostenlos oder ermäßigt nutzen. Die neue Leistungskarte gibt es vom Vermieter im Paket. Einige Gemeinden nehmen jedoch noch nicht teil.

150 Angebote, darunter 16 Bergbahnen, drei Schiffsverbindungen, Museen, Sportangebote und zahlreiche Kinder- und Familienprogramme erschließt die neue Leistungskarte zwischen Staffelsee, Zugspitze, Lechtal und dem Allgäu, die pünktlich zum 1. Dezember an die Vermieter übergeben wurde. Man habe den Fahrplan punktgenau eingehalten, so Landrat Johann Fleschhut bei der Vorstellung der neuen Karte, an der sich 14 Orte im Ostallgäu, darunter auch Lechbruck, die Tourismusregion Ammergauer Alpen und die Naturparkregion Reutte in Tirol beteiligen. In den teilnehmenden Orten und Betrieben erhält der Gast künftig automatisch bei der Ankunft die neue Karte, die ihm eine Vielzahl von Angeboten eröffnet. Fleschhut nannte die Präsentation fast schon historisch, die Karte selbst ein Muss, an der künftig kein Ort und Hotel oder Vermieter mehr vorbeikommen könne. Und verband damit auch die Hoffnung, die fehlenden Orte ins Boot holen zu können. Noch fehlen auch zahlreiche Hotels, es würden aber täglich mehr, so Fleschhut. Aktuell bieten 97 Betriebe ihren Gästen die Karte an, mit der man etwa die Tegelbergbahn oder die Schiffe auf Staffel- und Forggensee sowie dem Plansee in Tirol kostenlos nutzen kann und freien Eintritt in diversen Bädern zwischen Nesselwang und Oberammergau erhält. Die Geburt sei nicht einfach gewesen, so Franz Bucher, Geschäftsführer der Tegelbergbahnen, insbesondere die Frage der Finanzierung. Die kommt aus Mitteln der Kommunen, über Förderung des Freistaates und der Tourismusverbände sowie aus Bundes- und Landesmitteln in Österreich. Das Gesamtvolumen bezifferte Fleschhut auf 2,3 Millionen Euro. Dazu kommt der Anteil der Vermieter, die pro Übernachtung einen gewissen Betrag zahlen. Weshalb Orte wie Schwangau und Halblech noch nicht partizipieren – Hier sei das Angebot für die Gäste im Ort noch zu gering, so die Meinung. Es fehlen etwa die Kristalltherme und auch die Königsschlösser. Je nach Frequenz werden die Anbieter, etwa auch Museen, Büchereien oder Kultur- und Naturführer dann bezahlt.

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