Vom Allgäu nach Jordanien

Es ist eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt, welches die Teams dieser Old- und Youngtimer-Rallye auf einen langen, herausfordernden Weg vom Allgäu in den Orient schickt. Zum fünften Mal startet die Allgäu-Orient-Rallye am 30. April 2010 in Oberstaufen und setzt damit die Geschichte einer „low-budget Rallye für den guten Zweck“ erfolgreich fort.

Eva und Christian Lauterbach werden mit Nissan Terrano, Achim Türmer und Jochen Sattelberger mit Ford Bronco und Andreas Jakob und Norbert Gudt mit Subaru Legacy an der Rallye teilnehmen. Die Reiseroute führt die sechs Unternehmungslustigen über Istanbul, Palmyra, Damaskus nach Amman in Jordanien. Als eines von 105 Teams ist die „Krasse Herde Pfronten“ unterwegs. Sie werden während dieser 12 Tage keine Autobahn benutzen, keine Mautstrecken, kein GPS. Gemeinsam ankommen ist oberstes Ziel. Pro Tag müssen sie zirka 666 Kilometer zurücklegen, bevor sie am 8. Mai zum Beispiel zur Wüstenprüfung in Palmyra antreten. Während der Rallye werden diverse Hilfsgüter verteilt. Zum Beispiel Spielzeug und Kinderbekleidung an die ärmsten Kinderheime, Rollstühle für Krankenhäuser. Auch müssen verschiedene im Roadbook aufgeführte Aufgaben erledigt werden. Den Aufgaben ist gemein, dass sie alle einen völkerverständigenden Charakter besitzen und die Kommunikation mit den Einheimischen fördern. Erster Preis hat Höcker Das Beste an der Rallye ist, dass die Fahrzeuge nach der Ankunft an die Welthungerorganisation WFP gespendet werden. Derzeitiges Projekt ist der Aufbau einer Käserei und Solaranlagen im Dorf Al Rabiat. Einige Familien sollen damit ihr Ein- und Auskommen haben. Bei dieser Rallye kommt es nicht auf das Rasen und Gewinnen an, sondern auf den Kontakt zu den unterschiedlichen Kulturen. Dem Gewinnerteam winkt als Preis ein echtes Kamel, das die jordanische Prinzessin Basma Bint Talal als Schirmherrin bei der Siegerehrung überreichen wird. Auch das Kamel kommt zugunsten der Hilfsprojekte vor Ort unter den Hammer. Sponsoren gesucht Nun suchen die Teams noch Gönner und Sponsoren, welche die gute Sache unterstützen möchten. Die Paten der Fahrzeuge erhalten zum Beispiel nach der Rallye 2010 eine vom WFP der Vereinten Nationen ausgestellte Spendenquittung über den Fahrzeugwert von 1000 Euro. Weitere Informationen hierzu gibt es unter der Telefonnummer 0160/786 79 22.

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