Mitarbeiter und Chefs der St. Vinzenz Klinik spenden 4000 Euro

Tombola für den guten Zweck

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Lena Trenkle (v.l.), Siegbert Heyen, Heinke Rauscher (humedica), Korbinian Gröger, Celine Naumann, Michaela Waldmann (Allgäuer Hilfsfonds), Marie-Luise Ploczicki, Simon Gehring (Allgäuer Hilfsfonds) und Martina Lauerbach bei der Spendenübergabe.

Pfronten – „Wir wollten mit dem Geld etwas Gutes tun“, lautete die Antwort von Korbinian Gröger auf die Frage, warum der Erlös der Mitarbeiterweihnachtsfeier der St. Vinzenz Klinik heuer zu gleichen Teilen an den Allgäuer Hilfsfonds und humedica gehe.

Die St. Vinzenz-Mitarbeiter hätten sich bewusst für diese beiden Organisationen entschieden, da das Geld Menschen zugutekommen soll, die dringend Hilfe benötigen. Beide Empfänger zeichne genau das aus: schnelle, hochprofessionelle Hilfe, die direkt bei den Betroffenen ankommt. 

Zudem haben beide ihren Sitz im Allgäu. „Wir sind Allgäuer und möchten auch im Allgäu helfen.“ Zusammen mit seinen drei Azubi-Kolleginnen, Lena Trenkle, Celine Naumann und Marie-Luise Ploczicki organisierte Gröger im Dezember die traditionelle Tombola, die jedes Jahr im Rahmen der Mitarbeiterweihnachtsfeier der St. Vinzenz Klinik stattfindet. „Mit sehr viel Liebe und Herzblut“, so Siegbert Heyen, Kaufmännischer Leiter der Klinik, „wurde die Tombola von unseren Auszubildenden organisiert.“ 

Im Vorfeld schrieben die vier zahlreiche Firmen an, die mit ihren Sachspenden die Basis für die Tombola legten. Insgesamt 1300 Lose wurden an die Mitarbeiter verkauft, die letzten meistbietend durch die Azubis versteigert.

 So kamen schließlich fast 3700 Euro zusammen, die die Geschäftsführung auf 4000 Euro aufrundete und die nun zu gleichen Teilen an die beiden Vereine gespendet wurden. 

Der Allgäuer Hilfsfonds e. V. kümmert sich seit 1998 um Menschen, die unverschuldet in Not gekommen sind. Spenden und Mitgliedsbeiträge werden eins zu eins an Hilfsbedürftige aus dem Allgäu weitergegeben. 

Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann, Beirätin des Hilfsfonds, bedankte sich bei den Azubis, dass die Entscheidung auf diese beiden Einrichtungen fiel.

 humedica e. V. ist eine internationale Hilfsorganisation, die vielen vor allem durch die Katastrophenhilfe und das „Geschenk mit Herz“ bekannt ist. Neben dem Schwerpunkt auf medizinischer Not- und Katastrophenhilfe, engagiert sich der Verein auch im Bereich der Versorgungshilfe sowie in langfristigen Projekten. 

Durch optimierte Abläufe und langjährige Erfahrung kann humedica schnell agieren und mit der Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern unbürokratisch in Krisengebieten helfen. 

Heinke Rauscher, Referentin für Unternehmenskommunikation, freute sich über die Spende und auch darüber, dass die Klinik humedica die Entscheidung überlasse, für welchen Zweck das Geld eingesetzt wird.

kb

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