Die Allgäuer Moorallianz zieht Bilanz von einem arbeitsreichen Jahr

Die Zusammenarbeit stimmt

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Dammbau in einem entwässerten Hochmoor.

Ostallgäu – Auf ein arbeitsintensives Jahr hat jetzt die Allgäuer Moorallianz bei der Sitzung ihrer Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) geblickt. Die Versammelten berieten über Herausforderungen und erfolgreiche Kooperationen bei Schutzmaßnahmen, die in Naturschutzprojekten umgesetzt wurden.

„Die Allgäuer Moorallianz ist von Anfang an als Kooperationsbasis für verschiedene Akteure im Moorschutz angelegt gewesen. Dies hat sich im Fortgang des Projektes in vielen Bereichen bewährt.“ Mit diesen Worten leitete die Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweckverbands Allgäuer Moorallianz, Maria Rita Zinnecker (CSU), die Sitzung der PAG ein. Etwa beim Flächenankauf und bei der Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen sei inzwischen Routine eingekehrt, auch wenn sich in jedem Jahr neue Herausforderungen für die Projektabwicklung ergäben.

Bei der Sitzung kommen Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt in Marktoberdorf zusammen, um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Projekt zu machen. Auch Vertreter der Förderstellen von Land und Bund sind in diesem Gremium vertreten.

Dabei verabschiedete Zinnecker den Projektkoordinator des Allgäuer Streueprojektes, Uwe Kießling. Das Projekt der Landschaftspflegeverbände, das zuletzt aus Moorallianz-Mitteln gefördert wurde, endet mit Ablauf dieses Jahres. Über den aktuellen Stand der Dinge sprach Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Allgäuer Moorallianz. Er berichtete über den Grunderwerb sowie die abgeschlossenen und die geplanten Renaturierungsvorhaben. Weiland betonte, dass dank beispielhafter und konstruktiver Zusammenarbeit mit den Forstbehörden, den Bayerischen Staatsforsten, anderen Fachbehörden oder Verbänden, aber auch mit Landwirten und Gemeinden vor Ort viele Einzelvorhaben erfolgreich umgesetzt wurden.

Gute Zusammenarbeit 

Im Abschlussbericht für den Förderbereich Ländliche Entwicklung zeigte David Schäling, dass auch dort ein Zusammenwirken von Landwirtschaft und Naturschutz von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Projektverlauf war. Er zog eine durchweg positive Bilanz aus den vergangenen Jahren, insbesondere was das unlängst ausgelaufene „50-Höfe-Programm“ zur Förderung technischer Ausrüstung für die Streuwiesenbewirtschaftung betrifft.

Mit einem Dank an David Schäling für die Unterstützung im vergangenen Jahr des Teilbereichs Ländliche Entwicklung schloss Landrätin Zinnecker die Sitzung. Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz (CSU) bedankte sich im Namen aller Beteiligten bei der Vorsitzenden.

kb

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