Forggenseeschifffahrt startet früher als sonst in die Saison

Gelungener Auftakt

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Die Alphornbläser Heinz Buhl (v.l.), Angie Kurz und Robert Mücke unterhalten die Gäste während der Fahrt.

Füssen – Die ersten Passagiere gingen am Samstag kurz vor 10 Uhr an Bord. Denn zwei Tage früher als ursprünglich vorgesehen nahm heuer die städtische Forggenseeschifffahrt ihren Dienst auf.

Um 12.30 Uhr und um 15 Uhr starteten die nächsten großen Rundfahrten von jeweils zweistündiger Dauer. Kapitän Harry Keller und seine Crew freuten sich wie die am Bootshafen im Sonnenschein wartende Passagierschar auf die erste Fahrt mit Kehrwende am Staudamm Roßhaupten. 

Am Bootshafen begrüßt wurden die Passagiere von den „Alpenhörnern“. Die drei Musiker gingen mit ihren riesigen Instrumenten – unter staunenden Blicken der Touristen – kurz vor 10 Uhr ebenfalls an Bord, wo sie auf dem Oberdeck später zur Unterhaltung aufspielten. In seinem 16. Jahr als Steward gehört Roland Ziesls Aufmerksamkeit während der nächsten 120 Minuten ganz den Wünschen der Gäste auf dem Motorschiff. 

Auch Roland Gössl wird bei anderen Fahrten – wie gewohnt – jeden, der an Bord geht, begrüßen „Freibier gibt’s morgen“, steht auf dem Schild über der Theke. Sekt gratis gab es dagegen für alle, die bei der Rundfahrt-Saisoneröffnung am herrlich sonnigen Samstagmorgen dabei sein wollten – serviert von Nina Reichle. „Unsere Gäste sollen sich wohl fühlen“, betont sie. 

Es wird Eis verlangt. Nicht nur am Stiel, was die Mädchen und Buben mögen, sondern auch der Glasbecher mit großem Sahnehäubchen, den ein Herr vorsichtig zur Begleiterin hinauf zum Oberdeck trägt. 

Die Aussicht genießen 

Eine Reisegruppe aus Dillingen an der Donau singt ein Loblied auf die Königscard und ihre Vergünstigungen. „Wir waren schon öfter als Urlauber hier, aber jetzt sind wir zum ersten Mal auf dem Schiff. Der freundliche Empfang hat uns gefallen. Wir genießen die Aussicht und ein Schlückchen kalten Sekt“, so Monika Sapper, Sprecherin der Acht. 

Zwei Stunden auf dem Wasser vergehen für die Passagiere wie im Flug und nicht nur die Dillinger hätten es noch viel länger an Bord mit Kapitän Kellers Crew ausgehalten. Dass alle angekündigten kurzen Rundfahrten am 30. Mai ausfallen mussten, war technisch bedingt. Darauf wies eine Info am Bootshafen hin.

cf

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