Der Alpsommer ist vorbei

Am Festplatz standen die Geschmückten nochmals für ein schönes Fotos parat. Fotos: gau

Wohlbehalten sind 400 Tiere am vergangenen Wochenende von den Pfrontener Alpen zurück ins Tal gekommen, bei einem der größten Viehscheide des Allgäus. Dort konnte man allerhand Rindviecher und noch mehr um das geliebte Vieh sehen. Im benachbarten Außerfern starteten die Musauer die Zeit des Alpabtriebs.

Dutzendweise standen die Zuschauer und Gäste um die Kühe herum, um ein mehr oder weniger schönes Foto ergattern zu können. Die Hörnerträger nahmen das Spektakel ohnehin gelassen, musste man doch nur durch das Spalier der Menschen ein paar Meter laufen und den schönen Kopfschmuck tragen. Der signalisierte auch in diesem Jahr, dass keines der Tiere der Alpe tödlich verunglückt war, während die Herden der Jungrinder zur Sommerfrische auf der Alpe standen. Unglück auf Musauer Alm Auf sieben Alpen verteilt um Pfronten standen die 400 Tiere, derentwegen das Dorf 14 Tage lang feierte und allerhand rund um Viehscheid und Alpsommer zeigte. Am letzten Wochenende aber war dann der Fokus ganz auf die Ankunft der Tiere aus dem Vils- und Achtal gerichtet, der am Freitag mit einem großen Umzug mit den Vereinen, der Pfrontener Heu- und der Rettenberger Bierkönigin. In zwei Zügen kamen die Tiere jeweils aus den Tälern in den Hauptort, wo sie ihre Besitzer dann in Empfang nahmen. Dazu gab es rund um den Festplatz noch einen Krämer-Markt, wo man sich die Zeit vertreiben konnte zwischen den ankommenden Tieren. Ohne Kopfschmuck zogen die Kranzrinder beim Almabtrieb in Musau ein. Zu Beginn des Almsommers waren zwei der 91 Tiere tödlich verunglückt, so kamen jetzt nur 75 Stück Jungvieh und 14 Kühe von der Musauer Alm zurück. Erstmals waren die Wirtsleute Joachim Lechleitner und Lisa Huber beim heurigen Viehscheid dabei. Zum vierten Mal hatte den die Freiwillige Feuerwehr Musau organisiert, am Feuerwehrhaus trafen die Tiere von der Bärenfalle kommend ein, um von den Besitzern in Empfang genommen zu werden. Dort feierten Musauer und Gäste, zur Unterhaltung spielte die „VG Musig“. Wolfgang Ostheimer bedankte sich beim Almmeister Peter Oberthanner, der für den Viehscheid verantwortlich war sowie bei der Agrargemeinschaft Musau für ihre Unterstützung. Bei der Feier gab’s dann noch ein technisches Quiz, werden doch die Schweine auf der Musauer Alm mit Magermilch von den Rindern gefüttert. Und wer die richtige Antworte kannte, der konnte ein Frühstück auf der Alm oder ein Stück Speck gewinnen.

Auch interessant

Meistgelesen

Grenztunnel wird gesperrt
Grenztunnel wird gesperrt
Sex-Attacke auf 15-Jährige
Sex-Attacke auf 15-Jährige
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Mit dem Kreisboten die besten Sommerferien aller Zeiten erleben
Motorradfahrer schwer verletzt
Motorradfahrer schwer verletzt

Kommentare