Bauausschuss stimmt Nutzungsänderung in der Münchner Straße zu

Pizza statt Semmeln

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Der geplante Abriss des alten Vordachs der ehemaligen Tankstelle sorgt für Freude bei den Gemeinderäten.

Schwangau – Bereits im vergangenen Jahr war die Pizzeria „Da Pietro“ in die Räume des Hotels „Schwanstein“ in der Münchner Straße 11 (B17) gezogen. Nun lag den Gemeinderäten im Bauausschuss ein Antrag für die Nutzungsänderung der Räume vor.

Des weiteren soll die bisherige Tankstelle in einen Verkaufsraum geändert und ein Fahrradstadel errichtet werden. Der Antrag passierte das Gremium ohne Diskussionen, begrüßt wurde der Abbruch der ehemaligen Tankstelle. 

An der Kreuzung Tegelbergstraße-Kröb und Münchnerstraße in Schwangau liegt das Hotel-Garni „Schwanstein“. Bislang war der Bettenbetrieb als Garni geführt worden, das heißt, hier konnte die Gäste lediglich frühstücken. 

Mit dem Einzug einer Pizzeria wurde nun eine Nutzungsänderung nötig, damit die Hotelgäste hier auch Mittag- bzw. Abendessen zu sich nehmen können. Für die Nutzungsänderung musste auch deshalb ein Antrag gestellt werden, weil sich die Zahl der nachzuweisenden Parkplätze erhöht hat.

Der für die Bauanträge zuständige Wolfgang Geiger sagte dazu: „Es ist ein Unterschied, ob ich nur 26 Gästezimmer habe, für die ich entsprechend 26 Stellplätze vorhalten muss. Oder ob ich ein öffentliches Restaurant mit 120 Quadratmetern habe“. 

Allein für diese, von außerhalb des Hotels kommenden Gäste, müssen entsprechende Parkplätze ausgewiesen sein, die der Betreiber hinter, vor und um das Haus nachweisen kann. Der Biergarten, der vor dem Haus liegt, gehört künftig zum öffentlichen Restaurant.

Hier finden im Sommer bis zu 90 Gäste Platz. Dazu hatte der Betreiber entsprechend Grundstücke aufgekauft. Applaus gab es seitens der Gemeinderäte für die Nutzungsänderung der alten Tankstelle, die zeitweise als Verkaufsareal eines Quadhändlers gedient hatte und seinerzeit für Aufsehen und Missmut gesorgt hatte. 

Nun soll das Vordach der alten Benzinverkaufsstelle – die Tanksäulen existieren bereits nicht mehr – abgebrochen werden. Im Häuschen sollen vier Verkaufsräume, unter anderem für Spirituosen entstehen, die im Brauhaus Schwangau gebrannt werden. Daneben, Richtung Norden, soll darüber hinaus noch eine Fahrradscheune entstehen.

Oliver Sommer

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