Ammergauer Alpen waren bei Kabinettssitzung nicht mehr im Gespräch

Nationalpark-Idee vom Tisch

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Die Nationalpark-Idee vom Tisch.

Landkreis – Endgültig vom Tisch sind die Ideen, einen möglichen Nationalpark im Ammergebirge zu installieren. Die Rhön und die Donau-Auen kommen in die engere Wahl für einen dritten Nationalpark in Bayern, das hat das Kabinett nach einjähriger Diskussion am Dienstag entschieden.

Landtags­abgeordneter Harald Kühn (CSU) zeigte sich erleichtert: „Gemeinsam mit meinem Kollegen Martin Bachhuber haben wir von Anfang an gesagt, dass man ein solches Projekt nicht gegen die Bevölkerung durchsetzen kann. Und in den Ammergauer Alpen ließ sich dafür keine Mehrheit finden. Im Gegenteil, die Front der Gegner war breit aufgestellt.“ Auch der Frankenwald und der Spessart werden nicht weiter als möglicher Nationalpark verfolgt. Die Diskussion war am 30. Juli 2016 ins Rollen gekommen. Damals hatte Horst Seehofer nach einer Kabinettsklausur verkündet, dass Bayern nach Berchtesgaden und dem Bayerischen Wald einen dritten Nationalpark bekommen soll. Seither gab es Streit darum, welches Gebiet den höchsten ökologischen Stellenwert hat und wo der Schaden durch einen Nationalpark größer als der Nutzen wäre. Da die Reaktionen aus der Bevölkerung und von Lokalpolitikern in unserer Region alles andere als positiv waren, wurde das Ammergebirge als Kandidat für einen Nationalpark nun gar nicht mehr genannt.

Von Ilka Trautmann

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