Ampel arbeitet wieder

In der vergangenen Woche eine gefährliche Stelle: Durch den Ausfall der Ampelanlage kam es auf der Kreuzung zwischen der B310 und der A7-Auffahrt Richtung Kempten zu drei Unfällen. Foto: Knoll

Drei Mal hat es vor kurzem auf der Kreuzung zwischen der B310 und der A7-Auffahrt Richtung Kempten gekracht (der KREISBOTE berichtete). Fast eine Woche lang war die dortige Ampelanlage defekt.

Auf Nachfrage des KREISBOTE gab Thomas Schweiger vom Staatlichen Bauamt Kempten an, dass die Kälte der letzten Tage wohl Schuld an dem Ausfall sei. Durch sie hat sich Kondenswasser gebildet, wodurch die Hauptplatine der Ampel durchgebrannt ist. Das Staatliche Bauamt musste laut Schweiger erst eine neue bestellen, bevor ein Wartungstechniker sie am Freitag in die Anlage einbauen konnte. Seitdem funktioniert die Ampel an der Kreuzung wieder. Am Montagmorgen vergangener Woche hatte sich der erste Unfall an der Kreuzung ereignet. Nach Angaben der Polizei übersah ein 63-jähriger Renault-Fahrer beim Überqueren der Kreuzung ein „Vorfahrt-achten-Schild“ und stieß mit einer Citroen-Fahrerin zusammen, die auf der B310 unterwegs war. Dabei wurde ihr Auto gegen einen Lkw geschoben. Schon am Abend geschah dann der nächste Zusammenprall. Eine VW-Touran-Fahrerin achtete nicht auf den von links auf der Vorfahrtsstraße kommenden Mazda und kollidierte mit ihm. Der dritte Unfall ereignete sich schließlich am Mittwoch, als ein 42-jähriger Autofahrer aus Schwangau einem 33-jährigen Füssener an der Kreuzung die Vorfahrt nahm und mit ihm zusammenprallte. Insgesamt entstand bei den drei Kollisionen ein Sachschaden von etwa 59.500 Euro. Schwer verletzt wurde dabei zum Glück niemand.

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