Sanierung des Nesselwanger Feuerwehrhauses wird vielleicht teurer

Es kann, muss aber nicht

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Auf der Südseite des Nesselwanger Feuerwehrgerätehauses soll der geplante Anbau des neuen Treppenhauses entstehen.

Nesselwang – Noch unklar sind die Kosten der energetischen Sanierung des Feuerwehrhauses. Diese kann unter Umständen teurer werden. „Es ist etwas kompliziert“, gestand Bürgermeister Franz Erhart im Gemeinderat ein.

Die Planungen für den Anbau des Treppenhauses und den Umbau im ersten Obergeschoss in Höhe von 450.000 Euro wurden bereits in einer früheren Sitzungen genehmigt. Die energetische Sanierung kommt auf geschätzte Kosten in Höhe von 330.000 Euro. Hier kann der Markt aber mit Zuschüssen in Höhe von pauschal 265.000 Euro rechnen. Dieser gelten aber nicht für den geplanten Anbau. Dadurch ergeben sich Mehrkosten von 65.000 Euro für die Kommune.

Höhere Anforderungen Aber ob diese tatsächlich so hoch ausfallen werden, ist noch offen. „Einige Arbeiten werden sich überschneiden und dabei ergeben sich Synergie-Effekte.“ Aufgrund der Anforderungen im Brandschutz können sich hier noch Kostensteigerungen ergeben. Verkompliziert wird die Situation auch dadurch, dass bisher zwei Architekten für das Projekt verantwortlich sind. „Hier muss eine Zusammenführung auf einen erfolgen“, so Erhart.

Einstimmig folgte der Rat der Bitte, die eventuell anfallenden Mehrkosten bereits vorab zu genehmigen. Der Gemeinderat Peter Schlichtling (CSU) lobte die Pläne, „die vernünftig umgesetzt werden sollen, so dass wir zukünftig Ruhe haben. Die Vereine sollten es uns Wert sein“. Seine Fraktionskollegin Regine Breuning (CSU) betonte die Vorbildfunktion des Marktes, die dieser auch erfüllen müsse.

Herbert Hoellisch

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