Fit bleiben trotz Pandemie

Das Angebot für Sport in den eigenen vier Wänden ist groß

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Um Sport daheim machen zu können, braucht es nur wenig Ausrüstung. Oft reicht eine Sportmatte.

Landkreis – Fitnessstudios, Schwimmbäder, Skigebiete – aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie hat derzeit alles geschlossen. Sport im Freien zu betreiben, ist zwar weiterhin möglich, doch das ist nicht für jeden etwas.

Hier macht es die Digitalisierung für Hobbysportler aber leicht, diese besondere Situation zu meistern – und täglich kommen neue Ideen und Angebote hinzu.

Die Temperaturen werden täglich wärmer, die ersten Blumen blühen – der Frühling ist da. Viele Menschen lockt es zu dieser Jahreszeit nach draußen, traditionell beginnt für viele auch die Lauf- oder Joggingsaison. Trotz der aktuellen Ausgangsbeschränkungen in Bayern ist es weiterhin erlaubt, draußen Sport zu treiben – unter Einhaltung der verordneten Regeln. Doch das ist nicht für jeden etwas. Wer vorher in Fitnessstudios trainiert hat, der kann sich oft nur schwer dazu begeistern lassen, jetzt regelmäßig joggen zu gehen.

Doch es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten, sich weiterhin fit zu halten. Das Angebot ist groß und bis auf eine Fitnessmatte ist kein weiteres Material erforderlich. Wer möchte, kann das Training mit weiterem Trainingszubehör wie einer Faszienrolle oder Gymnastikbänder ergänzen – zwingend notwendig ist das aber nicht.

Genaue Ausführung ist wichtig

Wer Printmedien bevorzugt, der findet in Zeitschriften momentan zahlreiche Tipps und Trainingsvorschläge für ein Ganzkörper-Workout mit Eigengewicht-Übungen, wie beispielsweise in der März-Ausgabe des Frauenmagazins „Cosmopolitan”. Aber auch Bücher mit Trainingsideen gibt es zahlreich im Angebot. Doch hier ist besondere Vorsicht geboten. Denn: Das Fehlerpotential ist hoch, da Printmedien die Bewegungsabläufe nicht weiter veranschaulichen können. Deshalb sollten sich Hobbysportler die Übungsbeschreibungen genau durchlesen.

Ganz anders ist das bei den zahlreichen Trainings-Apps, die es aktuell im Angebot gibt. Bevor die Übung startet, macht hier häufig eine Person den Bewegungsablauf vor, sodass sich der Sportler vorab genau ansehen kann, wie die Übung funktioniert. Das Angebot an Fitness- und Trainings Apps ist groß. Man muss nicht zwingend dafür bezahlen, sondern kann auch hier auf zahlreiche kostenlose Angebote zugreifen. Eine Übersicht kostenloser Apps gibt beispielsweise der Artikel „Die besten kostenlosen Fitness-Apps” auf der Internetseite www.pcwelt.de.

Doch in der Gruppe trainiert es sich oft leichter – die aktuellen Ausgangsbeschränkungen machen das allerdings unmöglich. Aber auch hier gibt es eine Lösung. Für viele Online-Kurse muss man bezahlen.

Echtzeit Yoga-Kurse im Internet

Aufgrund der aktuellen Schließungen sind aber so manche Fitnessstudio-Mitarbeiter kreativ geworden und bieten in dieser schweren Zeit mit vielen Einschränkungen doch noch einen Lichtblick. Wer zum Beispiel „Online Fitnesskurs“ bei YouTube eingibt, findet zahlreiche Videos zur Auswahl – viele sind erst kürzlich hinzugefügt worden. Aber auch „Live Sessions” sind im Angebot zum Beispiel von Yoga Kursen. Auch im Allgäu gibt es aktuell Online Yoga Kurse, so bietet das zum Beispiel Yoga im Allgäu im Internet unter www.yoga-im-allgaeu.com an. Um mitmachen zu können, müssen sich Interessierte vorab anmelden. Anschließend brauchen sie nur einen Laptop oder ein Smartphone, die erforderliche App und eine Yogamatte – und es kann losgehen.

Was bei allem aber bleibt: Jeder muss sich erst selbst zum Sport motivieren und den inneren Schweinehund überwinden. Die Ausrede, aufgrund der Schließungen aktuell nicht trainieren zu können, zählt also nicht – das Angebot ist groß genug, damit für jeden etwas dabei ist.

Maria Legelli

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