Ärger wegen Schild

Füssen soll mit Hubert Schmid  nachverhandeln

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Dieses Schild sorgt derzeit für Verwirrung bei vielen Anwohnern und Radlern.

Füssen – Eigentlich dürfen alle Fußgänger und Radler den nördlichen Weg nutzen, der an den Neubauten in der Von-Freyberg-Straße entlang führt. Doch klar ist das vielen nicht. Denn ein Schild sorgt dort für Verwirrung, wie im jüngsten Bauausschuss deutlich wurde.

Das Schild besagt „Zufahrt nur für Berechtigte. Begehung erfolgt auf eigene Gefahr“ und „Kein öffentlicher Weg“. Das vermittle keine öffentliche Benutzbarkeit, obwohl diese Möglichkeit schon besteht, erklärte Bauamtsleiter Armin Angeringer. Dort gebe es eine Dienstbarkeit zugunsten der Stadt Füssen. Die Verwaltung habe jedoch das Schild, das der Bauherr aufgestellt habe, als in Ordnung befunden. Es war eine Kompromiss-Lösung, da der Bauherr nicht glücklich über die Dienstbarkeit gewesen sei, so Angeringer.

„Das ist völliger Mist“, meinte jedoch Dr. Martin Metzger (BfF). Denn es führe zu „völlig unnötigen Diskussionen“. Das Schild mache keinen Sinn. Das sah auch Lothar Schaffrath (SPD) so. „Anwohner denken, dass es nicht erlaubt ist und streiten mit Radlern.“ 

Deshalb forderte Metzger, dass die Stadtverwaltung hier mit dem Bauherren nachverhandelt. Entweder soll das Schild weg oder ein zusätzliches soll die Nutzung als Geh- und Radweg erlauben. Man werde noch einmal Gespräche führen, versprach Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD).

kk

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