CSU Ortsverband Pfronten blickt auf seine Arbeit zurück und wählt Delegierte für Kreisversammlung

Schwierige Verhandlungen

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Die Führungscrew der Pfrontener CSU freut sich mit den Gastrednern über eine gelungene Ortshauptversammlung: Stephan Stracke (v.l.), Michaela Waldmann, Dr. Alois Kling, Susanne Manhard, Manfred Seeboldt, Peter Scholz und Bernhard Dinser.

Pfronten – „Mit intensivem und zielgerichtetem Einsatz haben wir einiges erreicht“, zeigte sich Vorsitzender Dr. Alois Kling in der Hauptversammlung zufrieden mit der Arbeit des CSU-Ortsverbandes Pfronten. Allerdings bleibe noch sehr viel zu tun.

In diesem Zusammenhang führte Kling die Themen Baumöglichkeiten für junge, einheimische Familien, Gewerbegebiete, Freizeitweg durch Pfronten und Attraktivierung des Skizentrums an. Fraktionsvorsitzender Peter Scholz machte in seinem Rechenschaftsbericht deutlich, dass die CSU-Gemeinderäte in den von Kling angesprochenen Bereichen auf Fortschritte drängen und dabei auch eigene Vorschläge einbringen würden.

Fördern und fordern 

Zu aktuellen Themen aus der Bundespolitik, allen voran zur Integration von Asylbewerbern, sprach der Kaufbeurer CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke. Mit dem Integrationsgesetz habe man seitens der Christsozialen nun endgültig den Grundsatz des Förderns und Forderns gegen die SPD durchsetzen können.

Konkret bedeute dies: Wer sich der Integration verweigere, müsse mit empfindlichen Leistungskürzungen rechnen. Mit Blick auf die Probleme in der Türkei betonte Stracke: „Europa und Deutschland dürfen sich nicht abhängig von der Türkei machen. Wir brauchen in Europa endlich einen effektiven Außengrenzschutz.“

Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann berichtete über die schwierigen Verhandlungen zum Erwerb von Grundstücken, die zur Entwicklung und Ausweisung von Wohnbauland und Gewerbeflächen in der 13-Dörfer-Gemeinde dringend erforderlich seien. „Nur so kann auf Dauer die Gemeinde mit ihren 13 Ortsteilen zukunftsfähig die Bedarfe für Wohnen, Arbeiten und zur Freizeitgestaltung mit hoher Lebensqualität decken“, betonte Waldmann. Große Chancen sieht sie in der Aufnahme des Areals am Bahnhof Pfronten-Ried in die Städtebauförderung.

Dadurch könne im Rahmen eines intensiven Arbeitsprozesses mit Bürgern und Städteplanern das Zentrum Pfrontens gemeinsam entwickelt und investiv umgesetzt werden.

Wahl der Delegierten 

Abschließend bat Kling alle Vorstandsmitglieder um eine weiterhin engagierte Mitarbeit. Ziel der CSU bleibe es, Pfronten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter voranzubringen. Im Rahmen der Ortshauptversammlung fand außerdem die Wahl der Delegierten für die besondere Kreisversammlung statt. Gewählt wurden: Peter Babel, Bernhard Dinser, Bruno Gayer-Lesti, Regina Göttinger, Dr. Alois Kling, Franz Randel, Manfred Seeboldt und Peter Scholz.

kb

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