Altbürgermeister wird Ehrenvorsitzender der CSU Schwangau

Auszeichnung für Sontheimer

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Vorstand Michael Weisenbach (rechts) gratuliert dem neuen Ehrenvorsitzenden der CSU-Ortsgruppe Schwangau, Reinhold Sontheimer.

Schwangau – Die CSU Schwangau hat einen neuen Ehrenvorsitzenden: In der Jahreshauptversammlung wählten die Anwesenden Altbürgermeister Reinhold Sontheimer in dieses Amt.

Sontheimer war von 1978 bis 84 einfacher Gemeinderat, erinnerte Ortsgruppen-Vorsitzender Michael Weisenbach im Rahmen von Sontheimers Wahl. Von 1984 bis 90 bekleidete er dann das Amt des zweiten Bürgermeisters, ehe er schließlich 1990 zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Schwangau gewählt wurde und dieses Amt bis 2014 inne hatte. 

Der Ortsgruppe gehört Sontheimer seit 40 Jahren an, wo er anfänglich Beisitzer und ab 1985 bis 2002 sogar Vorsitzender war, berichtete Weisenbach. Auf Kreisebene war Sontheimer zwischen 87 und 91 Beisitzer, 1991 wurde er dann stellvertretender Kreisvorsitzender und war zwischen 2003 und 2009 sogar Kreisvorsitzender. Sontheimer bedankte sich für die Ehrung, betonte aber, dass er das alles nie ohne seine Mitstreiter, vor allem das Team Hans-Jürgen Hörmann, Peter Helmer und Heinz Böhling, hätte stemmen können.

„Wir haben gemeinsam viel erreicht für die Gemeinde“, so Sontheimer. „Wir waren ein Team und ohne Team geht es nicht“, betonte er. „Ich wünsch mir, dass das so bleibt“. 

Dank von Rinke 

Dabei erinnerte er auch an die eine oder andere Anekdote aus der Vergangenheit, insbesondere an eine Wahlkampfsitzung im Jahre 1990 in Hohenschwangau, die allen Beteiligten noch sehr lebhaft in Erinnerung war. Und bei der Hans-Jürgen Hörmann die eine oder andere Woge hatte glätten müssen. „Es war eine schöne Zeit“, so Sontheimer, der versprach, der CSU treu zu bleiben und nun ein Plätzchen für sich suche. 

Sein Nachfolger, der amtierende Bürgermeister Stefan Rinke, bedankte sich ebenfalls bei seinem Amtsvorgänger. Dieser, so Rinke, habe ihn tatsächlich höchstpersönlich für die Partei gewonnen. „Da musst du beitreten und dich engagieren. Da kannst du was bewirken“, rezitierte er die Worte Sontheimers seinerzeit, der dann auch mit einem Aufnahmeantrag bei ihm zu Hause aufgetaucht war, so Rinke. „Er ist schuld“, fügte Rinke schmunzelnd an.

Oliver Sommer

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