Rothemund löst Perzl ab

Die neue ASF-Vorsitzende Dagmar Rothemund (Mitte) mit ihren Stellvertreterinnen Brigitte Protschka (rechts) und Ilona Deckwerth. Foto: privat

Füssen – Dagmar Rothemund ist die neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Ihre Vorgängerin Claudia Perzl hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Zudem blickten die ASF-Frauen zurück und diskutieren, welche Themen im kommenden Jahr auf dem Programm stehen sollen.

Während Rothemund frischen Wind in die Arbeit der Polit-Frauen bringen soll, bringen die beiden Stadträtinnen Ilona Deckwerth und Brigitte Protschka als stellvertretende Vorsitzende künftig ihre Erfahrung aus vielen Jahren politischer Arbeit ein. Perzl gratulierte dem neuen Dreigestirn. 

Beim anschließenden Jahresrückblick berichtete Stadträtin Hannelore Semmlin-Leix zunächst über erfolgreiche Veranstaltungen wie die Ausstellung „Blick dahinter“ zum Thema Häusliche Gewalt gegen Frauen in Zusammenarbeit mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert oder den Frauenempfang zu Jahresbeginn im Schloss Hopferau mit der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr. Außerdem wurde die Rote ASF-Rose 2013 an Jutta Limbach verliehen und die ASF-Frauen informierten am Weltfrauentag an einem Stand über das Betreuungsgeld.   

Als frisch gewählte ASF-Vorsitzende blickte Rothemund als erste Amsthandlung in die Zukunft. Ihr fielen viele Möglichkeiten für die ASF-Frauen ein, sich politisch zu engagieren und den Interessen von Frauen gerecht zu werden. So könnten beispielsweise die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, der Geburtenrückgang und demographischer Wandel oder auch das Wohnen im Alter und Altersarmut bei Frauen Themen sein. 

Um die zu bearbeiten, plant sie mit Referentinnen verschiedene Einrich- tungen wie auch Unternehmen zu besichtigen. Nach kurzer Diskussion entschieden die ASF-Frauen, zunächst Unternehmen zu besichtigen. Dabei sei es gleichermaßen interessant, sich mit Unternehmerinnen und Betriebsrätinnen auszutauschen und sich darüber zu informieren, wie Frauenarbeitsplätze in Unternehmen ausgestaltet sind, waren sich die ASF-Frauen einig. kb

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