Hilfe auch für griechische Hunde

Teamwork für Tiere: Waltraud Kraus (v.l.), Manuel Hoegg, Gisela Egner, Elisabeth Bähner, Brigitte Schröter, Mathilde Mang und Sibylle Reuß. Foto: Berndt

Füssen – Nicht nur Hunde und Katzen sind ihnen ein Anliegen, sondern, so Gisela Egner bei der Jahreshauptversammlung der „Arche Noah-Tierhilfe“ im Haus der Gebirgsjäger: „Grundsätzlich kümmern wir uns um alle Tiere, die unsere Hilfe brauchen.“ Neben Geld brauche man dafür aber auch mehr Mitarbeiter.

Damit greift der Verein oft auch den Besitzern von kleinen und großen Vierbeinern unter die Arme, die ihren Lieblingen manchmal nicht die nötige Hilfe angedeihen lassen können, sei es, weil sie es sich finanziell nicht leisten können oder körperlich nicht mehr dazu in der Lage sind. Hier hilft der Verein im gesamten Ostallgäu und in der kreisfreien Stadt Kaufbeuren aus.

Dort versucht die Hilfsorganisation auch dafür zu sorgen, dass vor allem Katzen nicht „noch mehr überhand nehmen“, wie das nach Auskunft Egners in der Vergangenheit teilweise schon der Fall gewesen sei. Demzufolge kümmerten sich die rund 150 „Arche Noah“-Mitglieder beispielsweise darum, dass Katzen, aber auch Hunde kastriert beziehungsweise sterilisiert würden. In Zusammenarbeit mit mehreren Tierärzten in der Region sowie im benachbarten Außerfern ließen die Tierhelfer die Stubentiger und Schoßhündchen jedoch auch entwurmen und entflohen. 

Was alles zusammen viel Geld koste, wie bei der jüngsten Jahreshauptversammlung vor allem Kassiererin Waltraud Kraus verdeutlichte. Weshalb Egner daher auch den Wunsch nach „mehr Geld“ äußerte. Schließlich finanziere sich der 1998 gegründete Tierhilfeverein, der es sich zudem zur Aufgabe gemacht hat, herrenlose Tiere an möglichst verantwortungsvolle Besitzer zu vermitteln, allein aus privaten Einnahmen. Diese werden zum Beispiel aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Flohmärkten und einer einmal jährlich stattfindenden Haussammlung generiert. 

Nicht jedes Jahr unternehmen Egner und ihre Mitstreiterinnen für ein besseres Dasein von Tieren solche Ausflüge wie im vergangenen Juni, als sie der griechischen Insel Korfu einen Besuch abgestattet hatten. Von der Insel hatten sie „drei Hunde nach Deutschland mitgebracht“, um sie von dem „großen Hundeelend auf der Insel“ zu befreien. 

Außerdem sagte Egner in ihrem Rechenschaftsbericht, dass der sich zum überwiegenden Teil aus Frauen zusammensetzende Verein 2012 mehreren „Hasen, Meerschweinchen und Pferde“ zu neuen Besitzern verholfen habe. Neben mehr Geld wünsche sich Egner auch noch „mehr freiwillige Mitarbeiter“ für die „Arche“. lex

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