Bedenken ausgeräumt

Neuer Kindergarten in Füssen beschäftigt erneut den Bauausschuss

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So soll der neue Kindergarten im Weidach einmal aussehen.

Füssen – Nach den Beratungen im Stadtrat über den neuen Kindergarten im Weidach waren noch einige Fragen offen geblieben, die Architektin Dorothea Babel-Rampp in der vergangenen Woche im Bauausschuss beantwortete.

Dabei ging es unter anderem um den Lärmschutz und das Thema Kneipp-Kindergarten. So erklärte die Architektin, dass Photovoltaik-Anlagen sowohl auf der Süd- als auch Nordseite installiert werden sollen. Zudem ging sie auf die Treppenstufen im Eingangsbereich und den Schallschutz ein. 

Denn es gab im Stadtrat Bedenken, dass der Hotelbetrieb im Hotel Sommer durch den Lärm der Kinder gestört werden könnte (der Kreisbote berichtete).

Vertretbarer Lärm

Um das zu verhindern, könnte beispielsweise die Balkonbrüstung verglast werden – was allerdings nicht so schön sei, wie eine Stablösung, so die Architektin. Zudem würden die Kinder den Balkon, den das Familienzentrum nutze, frühestens um 10 Uhr betreten. Dann sei der Hotelbetrieb aber schon gelaufen.

Daneben sei das Hotel rund 100 Meter entfernt. Auch den Lärm von der Terrasse hielt Dr. Thomas Hils, Sachverständiger für Schallschutz, für vertretbar. Zudem sei Kinderlärm nach gesetzlichen Verordnungen hinzunehmen. Daneben habe der Kindergarten dreifach verglaste Fenster und gut gedämpfte Wände und Decken, erklärte Babel-Rampp. Und was die Beschattung angehe habe man Markisen für die gesamten Terrassen eingeplant, so die Architektin. Sonnensegel, wie sie Ilona Deckwerth (SPD) vorgeschlagen hatte, hielt sie dagegen für unnötig, da die Abdeckung der Sandkästen an Pfosten hochgezogen werden könnten und dann ebenfalls Schatten spenden. 

Zudem seien sie kostengünstiger als Sonnensegel. Beim Thema Kneipp-Kindergarten prüfe der Träger derzeit, ob er die entsprechende Qualifizierung der Mitarbeiter überhaupt leisten könne, erklärte die Architektin. Allgemein könnten solche Einrichtungen sowohl auf dem Balkon als auch im Garten installiert werden. „Im Garten reicht aus“, meinte jedoch Uschi Lax (CSU). 

Dort gebe es genug Möglichkeiten, dass die Kneipp-Erzieherin gut arbeiten könnte. Wie man dafür den Garten gestalten könne, soll ein Runder Tisch aus Stadtverwaltung, Kneipp-Verein und Kindergarten erarbeiten, schlug Dr. Anni Derday (FWF) vor.

kk

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