Ressortarchiv: Füssen

Erfolg für »Team Leben«

Mit Hilfer zweier Dringlichkeitsanträge haben die Fraktionen der ÖVP sowie von „Team Leben“ Änderungen bei den Kindergartenregelungen in Reutte durchgebracht und dem noch amtierenden Bürgermeister Helmut Wiesenegg mit Stimmen seiner SPÖ empfindliche Niederlagen beigebracht. Künftig ist der Kindergarten auch für die unter Vierjährigen kostenlos, Änderungen wird es beim Sprengel geben.
Erfolg für »Team Leben«

Deftiges beim »Schneiderhanser«

Zwei Schläge auf den Hahn nur benötigte Schwangaus Bürgermeister Reinhold Sontheimer, um heuer das allererste Fass Salvator anzuzapfen. Nahtlos übernahm danach Walter Sirch, zum süffigen Bier gab’s die süffisanten Gedanken des Starkbierredners.
Deftiges beim »Schneiderhanser«

Derbe Sprüche

Eins, zwei, drei, dann war „ozapft“ im Hotel Hirsch, als am Aschermittwoch Füssens Dritter Bürgermeister Andreas Ullrich (FW) das Fass anstach. Bei Bockbier, Kässpatzen und Brezen hielten es die Gäste in der proppevollen Stube gut aus, als sie knapp zwei Stunden lang einem Gespräch „beim Frisär“ lauschen durften, in dem die Füssener „Seilschaften“ kräftig aufs Korn genommen wurden.
Derbe Sprüche

»Prost, Gemeinde!«

Reihe eins bis drei, Mitte-links, waren die gefährlichen Plätze beim Starkbieranstich der CSU Pfronten im Pfarrheim Sankt Nikolaus am vergangenen Freitag. Wer dort saß, kam unweigerlich als erster in den Genuss des kräftigen Gerstensaftes denn das Bierfass erwies sich für den Fraktionsvorsitzenden der CSU im Stadtrat, Peter Scholz, als harte Nuss und nicht alles Bier verließ den Behälter ordnungsgemäß durch den Hahn. Als dann nicht nur „ozapft“ sondern auch „aufbutzt“ war, sorgten in dem rappelvollen Saal die Heimatdichterin Johanna Hofbauer und Fastenprediger Pater Andrew für schallendes Gelächter.
»Prost, Gemeinde!«

Mit Karabiner und Kompass

Am Aschermittwoch hat die Reuttener SPÖ im Hotel Mohren ihre Liste und damit die Namen Kandidaten für die Gemeinderatswahl in Reutte am 14. März vorgestellt. Gemeinsam mit 33 weiteren Reuttenern klinkte sich Bürgermeister Helmut Wiesenegg am Seil ein, „ein sicherer Weg in die Zukunft“, so der Wahlslogan. Daneben durfte Primar Wilfried Müller einen Scheck für die Aktion „krank und arm“ der Kinderstation des Krankenhauses entgegennehmen.
Mit Karabiner und Kompass

Füssen setzt nach

Es war beim Neujahrsempfang der CSU im Füssener Festspielhaus. Da gab Bürgermeister Paul Iacob Verkehrsminister Peter Ramsauer einen Brief in die Hand. In dem, das erklärte er am Dienstagabend im Stadtrat, habe er deutlich gemacht wie sehr ihm das Thema einer Umgehungsstraße B16-B17 am Herzen liegt und mit ihm dem Stadtrat. Einstimmig bekräftigte das Gremium, dass das Projekt im Bundesverkehrswegeplan wieder in den vordringlichen Bedarf muss
Füssen setzt nach

Stadtrat sagt ja trotz Beigeschmack

Obi will erweitern. Das Unternehmen möchte den Gartenmarkt seiner Füssener Filiale am Moosangerweg von 1400 auf 2000 Quadratmeter vergrößern. Ob es das auch darf, ist noch nicht sicher, denn da muss zuerst die Regierung von Schwaben zustimmen. Am Dienstagabend lag es am Stadtrat, eine Stellungnahme dazu abzugeben. Das Gremium war zwar generell dafür, ärgerte sich aber über das Verhalten der Firma.
Stadtrat sagt ja trotz Beigeschmack

Chance endgültig vertan?

So langsam wird die Luft dünn im Abstiegskampf für den EVP. Am vergangenen Wochenende waren die Falcons bei den beiden Spielen gegen die Indians des ECDC Memmingen fast schon zum Siegen verpflichtet, um den vorzeitigen Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Aber es klappte nicht mit dem Gewinnen.
Chance endgültig vertan?

Knapp gewonnen, knapp verloren

Aus den möglichen drei Punkten für den EV Füssen wurden es bei den Tölzer Löwen am Freitagabend mit dem 1:2 nach Verlängerung nur deren zwei. Kevin Lavallee war trotz seiner Verletzung einer der besten auf Füssener Seite in einem insgesamt niveauarmen Spiel. Gegen Herne waren die Leopards hingegen gut aufgelegt. Es gelang ihnen, den Tabellenführer ein wenig zu ärgern.
Knapp gewonnen, knapp verloren

Die Harmonie zusammenhalten

Mit über 100 Einsätzen in den verschiedensten Besetzungen von den Alphörnern über die diversen Bläserquartetts bis zur gesamten Kapelle waren die Musikerinnen und Musiker der Harmoniemusik Füssen über das ganze vergangene Jahr stark gefordert. Dass das nicht immer ganz einfach war, zeigten die Ausführungen von Dirigent Georg Miller im Rahmen der Jahreshauptversammlung vergangene Woche.
Die Harmonie zusammenhalten

»Hell, farbig, gut riechend«

Nach sieben Monaten Bauzeit steht den Hohenschwangauer Gymnasiasten mehr Platz zum Lernen zur Verfügung. Sieben neue Klassenzimmer sind durch Aufstockung des Neubaus entstanden, auch ein neuer Computersaal. Bei einer kleinen Feier mit Schülern und Lehrern wurde der Erweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben.
»Hell, farbig, gut riechend«

Endspurt zur Landesausstellung

Die Vorbereitungen für die Landesausstellung Bayern-Italien gehen in die heiße Phase: Mit der symbolischen Schlüsselübergabe am vergangenen Donnerstag hat das Haus der Bayerischen Geschichte nun offiziell das Kommando im Kloster St. Mang übernommen. Der Millionen Euro teure Umbau der Räume nähert sich dem Ende. Von ihm sollen langfristig auch Besucher des Rathauses, der Bücherei und des Museums profitieren.
Endspurt zur Landesausstellung

Narrentreiben auf dem Höhepunkt

„Hau Ruck!“ hieß es in Füssen, als der Faschingsverein mit seinem Schlachtruf am Freitag den Bürgermeister entmachtete. Nicht nur in Lechstadt regierten jedoch bis zum gestrigen Aschermittwoch die Narren. Die ganze Region war vom „Glumperden Donnerstag“ bis einschließlich zum Faschingsdienstag fest in der Hand der Faschingstreibenden.
Narrentreiben auf dem Höhepunkt

Rodeln für Fortgeschrittene

Die Einladung der Kappelar Schalengger zum Rennen mit den Hörnerschlitten am Faschingssamstag ist bereits gute Tradition. In Pfronten Kappel am Kreuzlehang wird eines der größten und ältesten Schalenggerennen gestartet. Die Besucher kommen stets in Scharen, um sich die Mischung aus Gaudi, Nervenkitzel und närrischem Treiben, das seine Ursprünge aus einem schweren bäuerlichen Alltag ableitet, zu erleben. Moderiert hat die Gaudi Reinhard Gschwend, der mit launigen Sprüchen die Besucher unterhielt.
Rodeln für Fortgeschrittene

Abstieg wird wahrscheinlicher

Nachdem die Einteilung der Play-off- und Play-down-Gruppen der Eishockey-Bayernliga am vergangenen Mittwoch nach Redaktionsschluss des KREISBOTE nocheinmal geändert wurde, hatten es die Pfrontener wider Erwarten zum Start der Play-downs mit Peißenberg und Buchloe zu tun. Beide Spiele verloren die Falcons.
Abstieg wird wahrscheinlicher

»Bergwerke« in Hopfen

Farbige Steinlinien an der Hochplatte, abgestorbene Kakteenzweige in Indien oder ein Kreis aus weggeräumten Steinen im Lechbett. „Bergwerke“, Werke am Berg oder aus dem Berg, so heißt die Ausstellung des gebürtigen Augsburgers Hans Martin Lohrmann, die seit dem vergangenen Donnerstag in der Fachklinik Enzensberg zu sehen ist.
»Bergwerke« in Hopfen

»Volksrepublik Deutschland«?

Die Besitzer der Schwarzbauten im Wasenmoos wollen ihre Häuser behalten – und zwar für immer. Wie ihr Sprecher, Hannes Schäfer, am vergangenen Sonntag im Rahmen einer Versammlung im Jägerhaus erklärte, wollen die Hausbesitzer eine permanente Duldung ihrer Häuser durchsetzen. Dafür haben sie jetzt per Petition den Landtag angerufen. Auch die Füssener Öffentlichkeit wollen sie für sich gewinnen.
»Volksrepublik Deutschland«?

Der Meister der Bachtrompete

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Der Meister der Bachtrompete

»Eine Politik der Offenheit«

Kein Machtgehabe und keine Selbstdarstellung, dafür eine Politik der Offenheit, die niemanden ausschließt – dafür steht nach eigenen Worten Luis Oberer. Am vergangenen Donnerstag gab der 61-Jährige seine Kandidatur für die Bürgermeisterwahl am 14. März bekannt. Oberer geht für das „Team Leben in Reutte“ ins Rennen, das derzeit zwei Gemeinderäte stellt und eine Alternative zur bisherigen „Großen Koalition“ im Gemeinderat zwischen SPÖ und ÖVP will.
»Eine Politik der Offenheit«

Automatisch und sparsam

Mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II hat die Stadt jetzt die Grundschule energetisch saniert. Fast 90 Prozent der 900000 Euro Kosten zahlt der Bund, die sanierte Schule soll zudem Kosten sparen. Am Mittwoch hat der Hauptausschuss die Schule besichtigt.
Automatisch und sparsam

EV Pfronten bleibt ganz unten

Indians und Pirates: Was sich nach einem Motto für einen Faschingsball anhört, war das Restprogramm der Falcons in der Vorrunde der Bayernliga 2009/10. Und in beiden Begegnungen ging es für die Teams um die goldene Ananas, denn neben Pfronten müssen auch die Mannschaften aus Memmingen und Buchloe in die Abstiegsrunde, die am morgigen Freitag, 12. Februar, wie auch die Play-offs, beginnt. Verloren die Falcons das Gastspiel beim ECDC Memmingen noch klar mit 3:9, entpuppte sich das Heimspiel am Sonntag gegen die Pirates des ESV Buchloe als schön anzusehendes Eishockeyspiel, bei dem alles geboten wurde.
EV Pfronten bleibt ganz unten

EV Füssen wird rote Laterne los

Durchwachsenes Wochenende für den EV Füssen: Einer knappen Niederlage in Grafing gegen den EHC Klostersee folgte ein Sieg gegen Peiting. Positiv: Die rote Laterne in der Oberliga hat jetzt Deggendorf.
EV Füssen wird rote Laterne los

Ehre für Leistung und Engagement

Ein paar der zu Ehrenden konnten Bürgermeister Paul Iacob bei der Sportlerehrung am vergangenen Freitag gar nicht auszeichnen. Während die Eishockeyjunioren gerade spielten, bereiten sich die Curler bereits auf den nächsten Einsatz vor. Ein gutes Dutzend Füssener Sportler wird den Namen der Stadt in Vancouver bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Trotzdem hatten Karin Ketterl von der Interessengemeinschaft Füssener Sportvereine (IFS) und der Sportbeauftragte Markus Gmeiner noch genügend Medaillen zu verteilen, unter anderem an den Sportler des Jahres. Außerdem gab’s wieder eine finanzielle Aufmerksamkeit für die 20 sportlich aktiven Vereine.
Ehre für Leistung und Engagement

Nesselwang will Kinderkrippe

Mit 14:3 Stimmen hat der Nesselwanger Gemeinderat jetzt beschlossen, eine Kinderkrippe einzurichten. Während sich einige der Räte in der Diskussion klar für die Betreuungsmöglichkeit aussprachen, zweifelten andere daran, ob in Nesselwang tatsächlich Bedarf dafür besteht. Viele fragten sich zudem: Kann die Marktgemeinde – und können die Eltern – sich das leisten?
Nesselwang will Kinderkrippe

Nette Idee, falscher Ort

Er soll wohl ein netter Gag für Touristen sein, mitten in der Innenstadt wollen ihn die Mitglieder des Bauausschusses allerdings nicht haben: Einen Fotoautomaten, der gegen Münzgeld eine Postkarte mit Füssener Sehenswürdigkeiten und dem eigenen Portrait ausspuckt. Die Räte störten sich an der Optik des Geräts und wollen nicht, wie vom Antragsteller HAT Marketing geplant, in der Reichenstraße haben sondern höchstens am Bahnhof oder der Morisse.
Nette Idee, falscher Ort

»Die Rechtslage ist klar«

Für die Besitzer der Schwarzbauten im Füssener Wasenmoos war der vergangene Sonntag ein wichtiger Stichtag: Bis zu diesem Tag, dem 31. Januar, hatten sie Zeit, auf ein Vertragsangebot des Landratsamtes einzugehen, das ihnen erlaubt hätte, ihre ohne Genehmigung erbauten Häuser noch weitere 15 Jahre zu nutzen, beziehungsweise zehn Jahre wenn es Wochenendhäuser sind. Nur wenige haben diese Chance allerdings genutzt.
»Die Rechtslage ist klar«

Daheim stark, auswärts kraftlos

Mit einem 4:2 -Heimerfolg vor nur knapp 550 Zuschauer über den Deggendorfer SC ist der EV Füssen einem Play-off-Platz bei noch vier Punkten Rückstand etwas näher gekommen. Danach aber vergaben die Leopards in Rosenheim, wo sie mit 2:7 verloren, drei Punkte. Um die Playoffs noch zu erreichen, müssen die Füssener in acht Spielen sieben Punkte Rückstand wett machen.
Daheim stark, auswärts kraftlos

Kein bisschen amtsmüde

Er habe eine positive Nachricht, so der amtierende Bürgermeister der Marktgemeinde Reutte, Helmut Wiesenegg (SPÖ): „Sie sehen einen fitten Bürgermeister mit gewohnt spritzigem Elan“, erklärte er. Er freue sich, mit seiner mehr als 30-jährigen kommunalen Erfahrung und zwölf Jahren Hauptverantwortung als Bürgermeister im Bezirkshauptort, sich einer dritten Amtsperiode als Bürgermeister zur Verfügung zu stellen. Er bewerbe sich um das Vertrauen seiner Mitbürger.
Kein bisschen amtsmüde