Ressortarchiv: Füssen

Komödie ohne Happy End

„Heiter und besinnlich“, komisch und doch tragisch ist das Stück der „Zither Simmerl“, das Uli Pickl geschrieben hat und derzeit in seinem Haus Hopfensee inszeniert. So legt der Autor, Regisseur und Hauptdarsteller des Stücks bei allen Volkstheater typischen Pointen auch Wert auf den Wahrheitsgehalt der Geschichte, die, so klärt Pickl auf, so ähnlich an einem anderen Ort als Hopfen passiert ist. Lustig geht es trotzdem zu.
Komödie ohne Happy End

»Liebe zur Natur und Heimat«

Ein Teil der 25 neuen Kulturführer des Vereins Kultur- und Naturführer Außerfern Allgäu hat im Rahmen einer Feierstunde im „Grünen Haus“ vergangene Woche als Endpunkt der Ausbildung die Anerkennungszertifikate entgegengenommen. Ernst Hornstein, Obmann des Museumsvereins Reutte, nahm gemeinsam mit Museumsleiterin und Referentin Birgit Ihrenberger die Übergabe vor.
»Liebe zur Natur und Heimat«

Drachenzähmen leicht gemacht

„Drachen-Flugberge“ gibt es viele in Europa. Doch mit keinem wird soviel Historie verbunden wie mit dem Ostallgäuer Hausberg, dem Tegelberg. Und jetzt kommt zum zweiten Mal der WM-Zirkus nach Deutschland, wieder an den Tegelberg. Mit dabei das deutsche Damen-Nationalteam, die amtierenden Weltmeisterinnen, die hier ihren Titel verteidigen wollen. Und erstmals kann man Dank moderner Technik „live“ dabei sein, wenn die Piloten den letzten Wendepunkt nehmen.
Drachenzähmen leicht gemacht

Schwere Geburt

Zahlreiche aufgeregte Stimmen waren am Dienstagabend kurz nach 8 Uhr im ersten Stock des Klosters Sankt Mang auf dem Gang und im Sitzungssaal zu hören. Nach knapp zwei Stunden Diskussion über den geplanten Bau einer Kinderkrippe in Füssen, hatte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) die Stadtratssitzung auf Vorschlag von Andreas Ullrich (FW) für zehn Minuten unterbrochen, damit sich die Gemüter abkühlen und Zweifler sich noch ein letztes Mal beraten konnten. Fest stand zu diesem Zeitpunkt: alle wollen die neue KiTa mit Krippe. Während aber CSU und SPD sich mit der Vorarbeit der Verwaltung bezüglich der Planung einverstanden erklärten, regte sich bei Freien Wählern und der Fraktion aus Grünen, FDP, BFF und UBL weiterer Diskussionsbedarf.
Schwere Geburt

Schule mit neuem Namen

Die Hauptschule Füssen darf sich bald Mittelschule nennen. Das Okay dazu gab am Dienstagabend der Stadtrat. Anders als einige ländliche Schulen wird die Füssener Anton-Sturm-Schule jedoch keinen Verbund mit einer anderen Bildungseinrichtung eingehen und das neue Mittelschulkonzept allein umsetzen.
Schule mit neuem Namen

Aus dem Archiv – für das Archiv

Im Jahr 1918 endete der erste Weltkrieg und Deutschland befand sich im Umbruch von der Monarchie zur Demokratie. Doch was geschah in Füssen während dieser Zeit? Der Leistungskurs Geschichte des Gymnasiums Füssen brachte jetzt Licht ins Dunkel: Im Rahmen ihrer Facharbeiten erörterten die Schüler die Revolutionszeit in Füssen und begaben sich zur Recherche ins Stadtarchiv. Dort werden nun auch die Arbeiten zu finden sein. Am Montag übergaben die Gymnasiasten die Facharbeiten an die Archivarin Ruth Michelbach.
Aus dem Archiv – für das Archiv

Ja zum Verbund

Die Gemeinde Oy-Mittelberg hat jetzt Ja zum Mittelschulverbund mit Pfronten gesagt. Allein, das erklärte Bürgermeister Theo Haslach am Montagabend im Gemeinderat, wäre die Schule nicht groß genug, um eine eigene Mittelschule zu Gründen. Zusammen mit der Pfrontener Schule soll das gelingen. Der Rat machte den Weg frei.
Ja zum Verbund

Wer bekommt wieviel?

In Füssen gibt es 170 eingetragene Vereine, darunter zwei Trachten- und mehrere Sportvereine sowie solche für Senioren oder Kaisertreue. Für diese Vereine reserviert die Stadt Füssen unter der Haushaltsstelle 3310.7091 (Zuschüsse für laufenden Zwecke an kulturelle Vereine und Verbände) jährlich rund 90000 Euro aus dem Haushalt. Beim Treffen der Vereine mit der Stadtverwaltung nun tauchte die Frage auf, wer wie viel von diesem Kuchen bekommt.
Wer bekommt wieviel?

»Gerecht abrechnen«

Mit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren habe man beschlossen, die finanzielle Situation der Stadt konsequent zu ändern, rekapitulierte Bürgermeister Paul Iacob (SPD) vergangene Woche im Soldatenheim. Zu den Veränderungen gehört neben konsequenten Sparmaßnahmen auch, städtische Leistungen in Rechnung zu stellen. Bei dem Treffen, auf Einladung der Stadt, erfuhren die Vertreter der Vereine, was es sie künftig kosten wird, die Hilfe der Stadt in Anspruch zu nehmen, um ein Fest auszurichten, beziehungsweise, wie man Kosten durch Eigenleistung vermeiden kann.
»Gerecht abrechnen«

Der Duft des Goldes

„Fugger und der Duft des Goldes – Die Entstehung des Kapitalismus“ heißt ein Buch von Harald Parigger, das die Gymnaisasten Maike Glöckner, Antonio Kuhnt und Benedikt Litz kürzlich im Deutsch- beziehungsweise Geschichteunterricht durchgenommen haben und das sie „interessant“ fanden. Daher war es kein großes Wunder, dass der Schülerin aus der Klasse 5d sowie ihren beiden Schulkameraden aus den Klassen 5b und 7a auch die Lesung, die neulich in der großen Dreifachturnhalle ihrer Schule stattgefunden hatte, „gut gefallen“ hat, wie sie übereinstimmend erklärten.
Der Duft des Goldes

Mehr junge Feuerwehmänner

Insgesamt war es ein positives Jahr für die Feuerwehren im Bezirk Reutte. Das wurde beim 111. Bezirksfeuerwehrtag in Tannheim deutlich, zu dem Bezirksfeuerwehrkommandant Dietmar Berktold die Vertreter der 41 Feuerwehren aus dem Bezirk geladen hatte, dazu Vertreter des Landes wie den Landeskommandanten Klaus Erler und Landesfeuerwehr-inspektor Alfons Gruber sowie die Bezirkshauptfrau Katharina Schall.
Mehr junge Feuerwehmänner

Weißtanne statt Fichte?

Mit einer Diskussionsrunde sowie einer Exkursion in den Bergwald am Walderlebniszentrum in der Ziegelwies wurden die bisher gewonnenen Ergebnisse des Projektes WINALP – Wald-informationssystem Nord-alpen – jetzt vorgestellt. Die Erkenntnisse dienen unter anderem dazu, die Waldbauern zu beraten, wie der Wald, vor allem der Bergwald den klimatischen Veränderungen angepasst werden kann. Wichtige Erkenntnis auch, die Wildbestände müssen drastisch reduziert werden.
Weißtanne statt Fichte?

Ehre für Olympia-Curler

Die Olympischen Spiele in Vancouver sind vorbei und auch die darauf folgenden Paralympics in der kanadischen Metropole. Im Curlingsport waren jeweils auch Füssener Sportler erfolgreich – Grund genug für Bürgermeister Paul Iacob, die Olympioniken im Rahmen eines Empfangs zu ehren. Am Dienstagabend trugen sich die Curler ins Goldene Buch der Stadt ein. Herren-Skip Andy Kapp revanchierte sich mit einem besonderen Geschenk.
Ehre für Olympia-Curler

Ein Vorschuss auf den neuen Bahnhof

Gemeinsam mit Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und dem neuen Besitzer des Bahnhofs, Thomas Walter von der IdealMobil AG, hat Günther Pichler, Leiter Regionalbereich Süd der Deutschen Bahn, den neuen Mittelbahnsteig in Füssen eingeweiht. Es sei ein Meilenstein für den (geplanten) neuen Bahnhof , so Paul Iacob.
Ein Vorschuss auf den neuen Bahnhof

»Emotionen beiseite lassen«

Über 100 Reuttener Bürger waren am vergangenen Mittwochabend in den Saal der Landesmusikschule Reutte gekommen, um der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates unter dem Vorsitz von Bürgermeister Luis Oberer (Team Leben) beizuwohnen. Mit großer Mehrheit wählten die frisch angelobten Räte Dietmar Koler zum 1. Bürgermeisterstellvertreter und bestätigten seine Listenkollegin Elisabeth Schuster in ihrem Amt als 2. Stellvertreterin. Harmonie und Aufbruchstimmung beherrschten die Atmosphäre dieser konstituierenden Gemeinderatssitzung.
»Emotionen beiseite lassen«

Vereine dürfen wieder hoffen

Die Füssener Sportvereine sollen auch weiterhin Zuschüsse bekommen. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats am Dienstagabend beschlossen. Noch 7000 Euro sind heuer im Haushalt dafür vorgesehen. Welcher Verein einen Zuschuss bekommt, das soll im Dritten Quartal entschieden werden.
Vereine dürfen wieder hoffen

Auffallend einfallsreich

Lange war es im Gespräch, am Ende ging es ganz schnell: Pünktlich zur Landesausstellung Bayern-Italien sollen in Füssen 14 neue Wegweiser Touristen helfen, zu ihrem jeweiligen Ziel zu finden, sei es eine Sehenswürdigkeit, die Touristeninformation oder der Bahnhof. Den scheinbaren Widerspruch, ein Leitsystem zu entwerfen, das den Einheimischen nicht störend auffällt und den Gästen nicht entgeht, hat Designer Andreas Koop nach Ansicht von Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier überzeugend gelöst.
Auffallend einfallsreich

Bahnhof kommt

Seeg bekommt ein neues Bahnhofsgebäude. Das hat der Gemeinderat am Montagabend beschlossen. Äußerst kritisch beäugten die Räte jedoch die drei Konzepte, die Allgäuer Architekten eingereicht hatten. So richtig überzeugen vermochte keines von ihnen. Die Entscheidung fiel für die Zweckmäßigkeit.
Bahnhof kommt

Roßhaupten rüstet sich

Eine neue Anlegestelle für die Forggenseeschifffahrt und einen „Drachenweg“ wird die Gemeinde Roßhaupten jetzt bekommen. Wie Bürgermeister Thomas Pihusch erklärte will sich die Gemeinde damit auf dem Tourismussektor besser Positionieren. Das Geld dafür schießt teilweise die EU zu, in Form von Zuschüssen aus dem LEADER-Topf zur Stärkung des ländlichen Raums. Vergangene Woche erhielt die Gemeinde den Förderbescheid.
Roßhaupten rüstet sich

Die Chancen nutzen

Auf großes Interesse ist der Informationsabend der Volksschule Oy zum Mittelschulverbund Oy-Pfronten gestoßen. Rektorin Ursula Fleschhut erklärte die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Mittelschule. Die sind: M-Zweig, Ganztagesangebot, drei arbeitstechnische Profilfächer, individuelle Förderangebote und eine starke berufsorientierende Ausrichtung mit Projekten, Praktika und Zusammenarbeit mit Berufsschule und Bundesagentur für Arbeit.
Die Chancen nutzen

Unvollendete Werke

Zahlreiche Gäste fanden sich jüngst zur Vernissage von Tamara O´Byrnes „Monologe im Zwiegespräch“ im Atelier des Füssener Künstlers Peter Jente in den Kunsthallen am Lech ein. In der Ausstellung, die noch bis kommenden Samstag (dann geöffnet von 11 bis 19 Uhr) dauert, sind 15 140 mal 110 Zentimeter große Werke der Künstlerin aus dem österreichischen Breitenwang in Mischtechnik zu sehen, die zu einem Projektzyklus gehören, bei dem sich O´Byrne das ehrgeizige Ziel gesetzt hatte, innerhalb von „38 Tagen 38 Bilder zu malen“, wie sie im Rahmen der Eröffnungsfeier am Karfreitag erklärte.
Unvollendete Werke

»Niemand wartet auf uns«

Mit der ersten Auftaktveranstaltung „Füssens Beste“, einer Gastgeberoffensive für Kleinbetriebe in Füssen unter dem Dach der Marke „Allgäu“, im „Haus Hopfensee“, setzten die Initiatoren zusammen mit Füssen Tourismus & Marketing-Chef Stefan Fredlmeier erste Akzente.
»Niemand wartet auf uns«

»Springen Sie!«

Der renommierte Sportmediziner und Trainingswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Jürgen Weineck war kürzlich auf Einladung der Fachschaft Sport zu Gast im Gymnasium Hohenschwangau. Vor knapp 140 interessierten Zuhörern – Schülern mit Abiturfach Sport, Sportlehrern und Trainern umliegender Vereine – referierte er über „Kinder- und Jugendtraining“.
»Springen Sie!«

England hat den Superfan

Der Ostwind pfeift eiskalt über ein zugeschneites Feld am Rande von Eisenberg. Am Straßenrand ein schlichter Stadel neben einem Hochspannungsmast. Für David Bull ist dieser Stadel beinahe heilig – denn dort stand Steve McQueen 1962 bei den Dreharbeiten zu einer Szene von „Gesprengte Ketten“, im Orginal: „The Great Escape“. Dass der Hollywoodstreifen um eine Gruppe britischer Soldaten, die aus einem Kriegsgefangenenlager der Nazis ausbrechen, teilweise in der Umgebung von Füssen gedreht wurde, ist hierzulande bekannt. Bull jedoch kennt beinahe jeden Winkel, jede Straße, jeden Stadel, der in dem Film zu sehen ist und hat sich in den vergangenen sechs Jahren immer wieder auf Spurensuche im Ostallgäu gemacht. Dafür nimmt er eine weite Anreise in Kauf, denn der 63-Jährige kommt aus dem nordenglischen Halifax.
England hat den Superfan

Teams aus aller Welt in Füssen

Das Internationale Eishockey-Jugendturnier, der Füssen-Cup 2010, bei dem 66 Mannschaften aus 13 Nationen, unter anderem aus der Schweiz, Ungarn, Kroatien, Österreich, Tschechien, Finnland, Kanada und Deutschland in vier Altersklassen teilnehmen, wird noch bis zum 18. April im Bundesleistungszentrum in Füssen ausgetragen. Zwei Wochen lang dauern die Turniere, in der dritten Woche sind nur am Freitag, Samstag und Sonntag Spiele.
Teams aus aller Welt in Füssen

Neuer Handel siedelt sich an

Es war seine letzte Amtshandlung als Reuttener Bürgermeister, obwohl Helmut Wiesenegg entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen hatte. Vergangene Woche war der Spatenstich für das neue Wohn – und Geschäftshaus am ehemaligen Schretterareal in Reutte.
Neuer Handel siedelt sich an

Weniger Straftaten

„Die Zahl der eigeninitiativ festgestellten Straftaten sowie die Computerfahndung nach gesuchten Personen und Gegenständen ist nicht mit denen der letzten Jahre zu vergleichen“, so der Leiter der Polizeitstation Pfronten, Siegmund Gast in seinen Ausführungen bei der jährlichen Pressekonferenz. Es ergab sich hierbei ein Rückgang von 15 bis 20 Prozent.
Weniger Straftaten

Des Königs neue Vorhänge

Ein Jahr dauerte die Sanierung der vorhandenen Textilien sowie die Installation des UV-Schutzes und der neuen Schutzglaswände im Schlafzimmer von König Ludwig II. Nun überzeugte sich Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer bei einem Besuch auf Schloss Neuschwanstein vom Ergebnis der Arbeiten, die mit Hilfe einer Spende der BMW AG finanziert worden waren.
Des Königs neue Vorhänge

CSU und SPD winken Haushalt durch

„Mit deutlicher Mehrheit“ hat der Stadtrat den Haushalt 2010 beschlossen – wenn es nach Bürgermeister Paul Iacob (SPD) geht. Doch ein deutliches Votum für ein 21 Millionen Euro schweres Budget sieht anders aus. Mit 14:8 Stimmen winkten die Räte den Haushalt durch. Die Freien Wähler und die Ausschussgemeinschaft der kleinen Parteien verweigerten geschlossen die Zustimmung. Sie störten sich daran, dass Füssen heuer neue Schulden aufnimmt.
CSU und SPD winken Haushalt durch