Ressortarchiv: Füssen

Interessengemeinschaft entsteht in Brunnen

Im Schwangauer Ortsteil Brunnen wächst die Enttäuschung über die Regierenden im Gemeinderat. „Dass uns der Gemeinderat so sitzen lässt…“, bringt ein Anwohner der Seestraße die Empörung auf den Punkt. Stein des Anstoßes ist die Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplan in Brunnen, damit ein Hotel und neuerdings 22 Wohnungen gebaut werden können. Inzwischen hat sich eine Interessengemeinschaft gegründet, die auch juristisch vertreten wird.
Interessengemeinschaft entsteht in Brunnen

Kulturführer aus Leidenschaft

Rund 50 Menschen aus dem Ober- und Ostallgäu sowie aus dem Auerbergland und dem Pfaffenwinkel haben sich jetzt zu zertifizierten Kulturführern ausbilden lassen. Sie haben in einem viermonatigen Lehrgang das Rüstzeug erworben, um Touristen die Sehenswürdigkeiten der Region zu zeigen. Aber nicht alle streben nun den Nebenberuf Touristenführer an. Für einige war das pure Interesse an Kultur und Geschichte der Grund zum mitmachen, andere hingegen freuen sich darauf, Gästen ihre Heimat zu zeigen, wie sie dem KREISBOTE am Donnerstagabend bei der Verleihung der Zertifikate in Füssen verrieten.
Kulturführer aus Leidenschaft

Actionreiche Zeitreise auf Ehrenberg

Der Regen hatte übel mitgespielt, dennoch wurde „Ehrenberg – die Zeitreise“, das große Mittelalterfest mit Markt, Lagerleben und Kon-zerten am Fuße von Burg Ehrenberg ein großes Spektakel. Höhepunkt waren die Ritterspiele in der Arena mit spektakulären Lanzen- und Schwertgefechten.
Actionreiche Zeitreise auf Ehrenberg

Star-Aufgebot im Drei-Tannen-Stadion

2500 Leute haben sich am vergangenen Samstagabend auf den Weg ins Drei-Tannen-Stadion gemacht, um das Spiel des SV Reutte gegen den Hamburger SV zu sehen. Anlass für das Aufeinandertreffen war der Aufstieg der Lokalmatadoren in die Tirol-Liga, zudem hatten es die Gäste nicht weit. Sie haben ihr Trainingslager in Längenfeld im Ötztal aufgeschlagen. Das Spiel selbst fiel mit 6:0 deutlich für den deutschen Bundesligisten aus. Bei beiden Mannschaften gab dabei ein Hoffnungsträger sein Debüt. Zwar fehlten bei den Hamburgern einige bekannte Spieler wie etwa Marcell Jansen, Piotr Trochowski oder Frank Rost, die Gäste waren dennoch mit zahlreichen Stars wie Ruud van Nistelrooy, Zé Roberto, Paolo Guerrero und Mladen Petric angereist. Die lösten bereits bei ihrer Ankunft einen regelrechten Hype aus. Es wurden Autogramme geschrieben, Hände geschüttelt und unzählige Fotos gemacht.
Star-Aufgebot im Drei-Tannen-Stadion

Vorfreude auf neue Bücherei

Über 110000 Medien haben die Besucher der Stadtbibliothek Füssen im vergangenen Jahr ausgeliehen – ein neuer Rekord, wie die Bibliotheksleiterin Sabine Frey am Dienstag im Kulturausschuss erklärte. Daneben erläuterte sie den Zwischenstand der Planungen zur Bibliothekserweiterung, die auf Anklang stieß.
Vorfreude auf neue Bücherei

Beeindruckende Klangkulisse

Am vergangenen Wochenende haben die Trauchgauer Alphornbläser ihr 50 jähriges Bestehen gefeiert. Auftakt sollte am Samstagabend mit dem Sternmarsch der Musikkapellen aus Prem, Wildsteig und Steingaden sein, der jedoch regelrecht ins Wasser fiel. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch.
Beeindruckende Klangkulisse

Cartoons mit zwei Ebenen

Sonst sieht man sie meist in namhaften Zeitungen, jetzt sind sie im Pfannerhaus zu bewundern – die Cartoons des Zeichners Erik Liebermann. Dabei nutzt der Steingadener die Möglichkeiten, die in den Printmedien nicht hat, aus und zeigt Cartoons, in denen neben Stift und Papier auch untypische Materialien zum Einsatz kommen. Mit ihm stellt Beate Speck-Kafkoulas im Pfannerhaus ihre Illustrationen aus, die sich mit König Ludwig befassen. „Bademeister Liebl prüft jeden Morgen, ob der Wasserspiegel im Lot ist, da sonst ein Überschwappen am Beckenrand droht“ – dafür nimmt Bademeister Liebl in Liebermanns Cartoon die Wasserwaage zur Hand und setzt sie auf der Wasseroberfläche des Schwimmbeckens an.
Cartoons mit zwei Ebenen

Stadtfest wasserfest

Da wurde es selbst dem Gondoliere auf dem Schrannenplatz zu feucht: Nach einer Woche sengender Hitze war es blanker Hohn, dass just am Stadtfest-Samstag der Regen ab dem späten Nachmittag gar nicht mehr aufhören wollte und so der Großteil des Unterhaltungsprogramms ins Wasser fiel. Wer früh genug dran war oder Lust hatte, am Sonntag wiederzukommen, der bekam trotzdem noch was von der Feststimmung mit.
Stadtfest wasserfest

Kopfschütteln in Brunnen

Für Erheiterung aber auch Kopfschütteln hat die jüngste Sitzung des Schwangauer Gemeinderates gesorgt, in der es um die 3. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich Brunnen sowie die  Neuaufstellung des Bebauungsplans Nr. B2 „Ortskern Brunnen“ ging. Die Pläne lagen in den vergangenen Wochen aus, um eine Beteiligung der Bevölkerung und Träger wichtiger Belange zu hören. Für Unverständnis sorgte allerdings die Haltung und der Kenntnisstand des Planers Gerhard Abt.
Kopfschütteln in Brunnen

Auf die harte Tour zum Gardasee

Monate lang haben sie sich auf die acht Tage andauernde Tortur vorbereitet, die Teilnehmer der „Craft Bike Transalp“. Am vergangenen Samstag war es so weit. Um 9.30 Uhr fiel in der Kemptener Straße in Füssen der Startschuss zu dem vielleicht härtesten Mountainbikerennen überhaupt.
Auf die harte Tour zum Gardasee

Tin Lizzys und Knutschkugeln

Peter Franke und seine Familie haben in diesem Jahr zum siebten Mal an der Gamsbartrallye am vergangenen Wochenende teilgenommen und haben die Fahrt von Koblenz nach Pfronten in ihrem Oldie zurückgelegt. Nicht ganz so weit hatten es Armin und Marlene Kohler, Gründungsmitglieder der Oldiefreunde Pfronten. Allen war die Freude über das herrliche Wetter und über den großen Zuspruch, den die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 20. Mal stattfand, anzusehen. Organisator Jacky Schmölz und sein Team hatten in den Wochen zuvor die Anmeldeflut von über 130 Teilnehmern zu bewältigen.
Tin Lizzys und Knutschkugeln

Keinen Tag bereut

Eine große Schar an Gratulanten erwartete vergangene Woche Reuttes Altbürgermeister Siegfried Singer vor dem Feuerwehrhaus in Reutte, um ihm anlässlich seines 80. Geburtstags ihre Referenz zu erweisen. Gemeinsam mit der Bürgermusikkapelle an der Spitze marschierte die Gesellschaft zum Hotel „Goldener Hirsch", wo die Marktgemeinde ihm zu Ehren eine Geburtstagsfeier arrangiert hatte.
Keinen Tag bereut

Geschäftsrückgang bei Plansee

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise hatte die Plansee-Gruppe bereits im Herbst 2008 mit deutlichen Geschäftsrückgängen erfasst. „Während das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 von einem niedrigen Geschäftsniveau in nahezu allen Marktsegmenten geprägt war, zeichnete sich im zweiten Halbjahr eine Trendwende ab“, sagte Dr. Michael Schwarzkopf, Vorstandsvorsitzender der Plansee-Gruppe bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag vergangener Woche in Reutte.
Geschäftsrückgang bei Plansee

Kommt der B-Plan?

Im September ist Schluss mit dem Pfelegebetrieb im Bürgerspital. Dann soll nach dem Willen des Roten Kreuzes ein Neubau folgen. Groß ist der Kontrast zwischen dem alten Gebäude und dem modernen Entwurf, den am Dienstag vergangener Woche die Mitglieder des Bauausschusses als Computer-Animation zu sehen bekamen. Den will das Rote Kreuz an die Stelle des alten Gebäudes setzen. Damit der Rest der Fläche aber nicht wild bebaut wird, erwägen die Mitglieder nun, einen Bebauungsplan aufzustellen.
Kommt der B-Plan?

Medaillen für Hobbysportler

Zehn Tage lang kämpften 630 Frauen, Männer und Kinder, größtenteils in Mannschaften, bei den 20. Füssener Sporttagen im fairen Wettkampf vom 1. bis 10. Juli miteinander und gegeneinander um Siege und Platzierungen. Mit der alljährlichen „Players Night" im Zelt beim Sportstudio Füssen fand diese Großveranstaltung in ausgelassener Partystimmung ihr Ende.
Medaillen für Hobbysportler

Ein Frühlingslied aus Numata

Es war eine Begegnung alter Freunde, als am Mittwoch vergangener Woche eine Delegation aus Füssens japanischer Partnerstadt Numata den Großen Sitzungssaal des Rathauses betrat, um das 15-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern. Füssens Numata-Beauftragter und ehemalige Zweite Bürgermeister Karl Brandner, Ex-Bürgermeister Dr. Paul Wengert und Hotelier Wilhelm Schwecke waren, so war zu hören, „very happy“ über das Wiedersehen. Sie hatten von Füssener Seite die Partnerschaft mitbegründet.
Ein Frühlingslied aus Numata

»Keine leeren Hüllen produzieren«

Im Rahmen eines Symposiums aus Anlass des 3. Schwabentages diskutierten im Füssener Festspielhaus der EU-Parlamentarier Markus Ferber, Schwabens Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert und Füssens Bürgermeister Paul Iacob zum Thema „Die Zukunft der Städtepartnerschaften im heutigen Europa“. Dabei wurden Möglichkeiten, Chancen und Initiativen in der aktuellen Partnerschaftsarbeit aufgezeigt. Derzeit gibt es in Bayern 400 Städtepartnerschaften davon 176 in Schwaben. Zwischen Schwaben und Italien wurden 21 partnerschaftliche Bande geknüpft.
»Keine leeren Hüllen produzieren«

Der Hammer fällt wieder

Zum vierten Mal wird heuer das Gericht unter der Herrschaft Kaiser Maximilian I. in Füssen tagen. Bei einer Pressekonferenz in der Tourismusinformation in Füssen stellte das Aichacher Volkstheater am Samstag die Stücke für 2010 vor. Unter anderem geht es um Weindiebstahl und Mundraub. Daneben wird es wieder einen Markt geben, diesmal am Schrannenplatz.
Der Hammer fällt wieder

Ein Jahrhundert Almrausch

„Ein Rückblick dient der Besinnung auf das Schicksal und die Leistungen früherer Generationen und verpflichtet uns, das von ihnen Geschaffene zu erhalten“, darin sieht der Erste Vorstand des Trachtenvereins Almrausch, Richard Dill, auch heute nach 100 Jahren die Aufgaben seines Vereins. Beim großen Festabend zum Jubiläum am vergangenen Samstag im Festzelt hatten sich nicht nur die Mitglieder des zweiten Trachtenvereines in Füssen „D'Schwanstoaner“, sondern auch befreundete und Partnervereine aus der Nachbarschaft und von weiters her zum Gratulieren und Mitfeiern eingefunden.
Ein Jahrhundert Almrausch

Zwei Ereignisse warten

Gleich zwei Großereignisse finden am übernächsten Wochenende in Füssen statt. Am Freitag, 16. Juli, finden sich über 1000 Mountainbiker in der Lechstadt zum Vorabend der Craft Bike Transalp mit „Pasta-Party“ ein, ehe sie am darauf folgenden Samstag um 9.30 Uhr in Richtung Italien starten. Samstag und Sonntag ist dann das Füssener Stadtfest angesagt. Das hat der Organisator, Füssen Tourismus und Marketing, heuer neu konzipiert, wie FTM-Chef Stefan Fredlmeier bei einem Presse-Termin am Montag erklärte.
Zwei Ereignisse warten

Keine neuen Kredite

„Die größte Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ist real in Lechbruck angekommen“, begann Lechbrucks Kämmerer Martin Neuber seine Vorstellung des Haushaltsentwurfes für 2010. Bemerkbar mache sie sich vor allem durch Mindereinnahmen im aktuellen Haushalt. Doch durch eine vernünftige Ausgabepolitik und Sparen stehe es nicht so schlecht um Lechbruck. Vor allem sinkt die Pro-Kopf-Verschuldung.
Keine neuen Kredite

Die nächste Runde wartet

Hohenschwangau – Bliebe man aktuell, müsste man davon sprechen, dass sie die Vorrunde überstanden haben. Oder man gratulierte jenen 73 jungen Damen und Herren, die sich in der Turnhalle des Gymnasiums Hohenschwangau versammelt hatten, einfach zum Abitur, wie es alle Redner taten. So oder so war es ein großer Tag für die Abiturienten und ihre Mitschüler, aber auch Eltern und natürlich Lehrer, die gemeinsam mit ihren Schützlingen die Abituria 2010 verabschieden durften. Wobei acht Eleven sogar eine Eins vor dem Komma hatten und vier junge Damen eine starke 1,4-Phalanx bildeten.
Die nächste Runde wartet

Web 2.0 bald auch in Hopfen und Weißensee

Endlich ist es soweit: in gut einem Jahr sollen auch die Bewohner von Weißensee und Hopfen nach Herzenslust im Web 2.0 surfen können – und die örtlichen Betriebe Daten mit anständiger Rate empfangen und senden können. Am Freitag vergangener Woche hat Bürgermeister Paul Iacob (SPD) den Kooperationsvertrag mit der Telekom unterzeichnet, der die Breitbandversorgung der beiden Füssener Ortsteile in die Wege leitet.
Web 2.0 bald auch in Hopfen und Weißensee

Bebauungsplan ist weiter

Die Pläne, den Feneberg von der Allgäuer Straße in die Meilinger Straße zu verlegen, sind einen Schritt weiter. Mit 16:4 Stimmen hat der Gemeinderat am Donnerstag kleinere Änderungen am Bebauungsplan genehmigt. Die Einfahrt wurde versetzt, die Zahl der Parkplätze reduziert und eine Schallschutzwand in Richtung Seniorenheim soll ganz entfallen. Sie sei nicht mehr nötig, erklärte Planer Ferdinand Kaiser.
Bebauungsplan ist weiter