Ressortarchiv: Füssen

Bürger gegen Alpen-Achterbahn

Bürger gegen Alpen-Achterbahn

„Das schaut ja furchtbar aus“. So oder so ähnlich lauteten einige Reaktionen von Buchinger Bürgern auf den geplanten „Alpine Coaster“, eine Art Achterbahn, die die Tegelbergbahngesellschaft am Buchenberg baeun möchte. Noch am vergangenen Freitag hat deswegen die Interessengemeinschaft Buchenberg mit einer Informations- und Unterschriftenaktion gegen das Vorhaben begonnen.
Bürger gegen Alpen-Achterbahn
Feiern über dem Lech

Feiern über dem Lech

Wie ein schöner Sommertag auszusehen hat, das konnten die Besucher am vergangenen Wochenende beim Brückenfest in Füssen erleben. Bei strahlendem Sonnenschein bummelten die Menschen durch die Stadt, immer der Musik nach, hinunter zur Lechbrücke. Dort hatten die Veranstalter mit den aufgestellten Biertischen und Bänken eine lebendige Partyzone geschaffen. Auf der Bühne war Reggeas-Musik angesagt.
Feiern über dem Lech
Gewichtiges Geschenk

Gewichtiges Geschenk

Ob Bürgermeister Josef Zeislmeier das in Geschenkpapier verpackte Bündel mit Unterschriftslisten ebenso gut gelaunt entgegen genommen hätte, wie sein Stellvertreter Philipp Trenkle vergangenen Donnerstag, das darf bezweifelt werden. Denn Zeislmeier hatte bisher den Neubau des Fenebergmarktes in der Meilinger Straße immer unterstützt, während Trenkle in der Juli-Sitzung des Gemeinderates von dieser Linie abgewichen war. Doch der Rathauschef weilte im Urlaub und Trenkle hieß die Initiatoren des Bürgerbegehrens willkommen, die statt eines Fenebergs weitere Seniorenwohnungen in der Meilinger Straße haben möchten.
Gewichtiges Geschenk
Bürgerbegehren läuft an

Bürgerbegehren läuft an

Der Bebauungsplan, der den Bau eines Fenebergmarktes in der Meiligerstraße regelt, ist durch – aber das letzte Wort ist vielleicht doch noch nicht gesprochen. Denn eine Interessengemeinschaft hat nun ein Bürgerbegehren gestartet, um den Umzug des Supermarktes von der Allgäuer in die Meilinger Straße zu verhindern. Die Gruppe will erreichen, dass auf dem Gelände wie ursprünglich vorgesehen Wohnraum für Senioren entsteht.
Bürgerbegehren läuft an
Sensationelle Wende

Sensationelle Wende

In einem spannenden und temporeichen Spiel hat der FC Füssen am vergangenen Samstag den Meisterschaftsfavoriten aus Fellheim mit 4:2 besiegt und damit den ersten Saisonsieg eingefahren. Drei Treffer erzielten die Lechstädter dabei in den letzten fünf Minuten.
Sensationelle Wende
Es begann im Kuhstall

Es begann im Kuhstall

„Zither oder Alphorn?“, vor dieser Entscheidung standen Christian Fischer und Georg Müller vor 20 Jahren. Wie die Entscheidung ausging, konnte man am vergangenen Wochenende sehen, da feierte nämlich die Alphornbläsergruppe Edelweiß ihr Jubiläum. Dazu hatten die Lechbrucker Freunde aus nah und fern eingeladen. Einzig das Seefest im Zeichen des Alphorns fiel ins Wasser.
Es begann im Kuhstall
Iacob verspricht Nachbesserung

Iacob verspricht Nachbesserung

Wurde beim Bau des Info-Pavillons in Hopfen am See die Barrierefreiheit komplett vergessen? Der umfangreiche Mängelkatalog, über den die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Kreisrätin Waltraud Joa, zu berichten weiß, legt das nahe. Gerade die Zugänglichkeit für Menschen mit Handicap sollte eigentlich einer der Vorzüge des Baus werden. Ob aber die Stadtverwaltung oder die zuständige Baufirma die Versäumnisse zu verantworten hat, wird sich erst im September zeigen.
Iacob verspricht Nachbesserung
Neue Doppelspitze für Kliniken

Neue Doppelspitze für Kliniken

Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren hat am Montag in einer Eilsitzung Vor- stand Dr. Susanne Schlichtner fristlos gekündigt. Sie hatte das Amt vor gut einem Jahr in alleiniger Verantwortung übernommen. Jetzt soll es eine Doppelspitze richten. Zu ihren Nachfolgern bestellten die 14 anwesenden Verwaltungsräte Ludwig Lederle als Vorstandsvorsitzenden und Dr. Joachim Klasen als seinen Stellvertreter. Damit sitzt erstmals auch ein Mediziner in der Geschäftsleitung des Kommunalunternehmens.
Neue Doppelspitze für Kliniken
Rathaussanierung geht weiter

Rathaussanierung geht weiter

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat Lechbruck weitere Pakete für die Sanierungsarbeiten am Rathaus vergeben. Mit den Arbeiten an der Heizung, dem Sanitärbereich, an der Kälteanlage im Eisstadion sowie den Fliesen- und Schlosserarbeiten haben die vergebenen Arbeiten inzwischen ein Volumen von 412 000 Euro erreicht.
Rathaussanierung geht weiter

Bewegung bis ins hohe Alter

„Bewegung bis ins hohe Alter“ heißt das Motto des Seniorensports. Ein Senior ist auch der SV Lechbruck, für seine 100 Jahre aber auch noch sehr in Bewegung. Dazu sind in den vergangenen Jahrzehnten noch zahlreiche Ableger entstanden. Am Wochenende feierten die Lechbrucker ihren Sportverein, der am 6. März 1910 gegründet worden war.
Bewegung bis ins hohe Alter

»Eine Integrationssportart«

Seit zwei Jahren schon hatte man darüber gesprochen, einmal ein Rollstuhl-Basketball-Spiel nach Lechbruck zu holen. Damals war Florian Fischer von Bürgermeister Angl empfangen worden, nachdem er mit der Nationalmannschaft an den Paralympics in Peking teilgenommen hatte. Nun hat Fischer seine Freunde und Teamkollegen des USC München und des RSV Murnau zu einem Freundschaftsspiel als Auftakt zum Jubiläumswochenende des SV Lechbruck, zusammengebracht.
»Eine Integrationssportart«

Kontroverse Diskussion

Heftig und kontrovers diskutierten die Schwangauer Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung über das Thema einer Photovoltaik auf dem Bauhof. Es fehle die Nachhaltigkeit war zu hören ebenso wie, dass man bereits gute Chancen verpasst habe. Schließlich stimmten die Mitglieder mehrheitlich dafür.
Kontroverse Diskussion

Gibt es Planungsfehler?

Die Treppen in den ersten Stock der Tourist-Info in Hopfen waren eine Barriere, die Rollstuhlfahrer bisher kaum überwanden. Barrierefreiheit war daher eines der Hauptkriterien, die der Neu- bau des Info-Pavillons neben-an erfüllen sollte. Doch scheinbar weist das frisch eröffnete Gebäude in Bezug darauf zahlreiche Mängel auf.
Gibt es Planungsfehler?

Füssen verpasst Auftaktsieg

Mit einem 1:1-Unentschieden haben sich am Samstag der Gastgeber FC Füssen und der FC Kempten beim Saisonauftakt in der Bezirksliga Schwaben Süd getrennt. Nach acht Minuten waren beide Tore auf dem Fußballplatz im Weidach bereits gefallen: Dem 1:0 durch den Füssener Richard Wilde in der dritten Minute folgte der Ausgleich durch Tugay Turan in Minute acht. Aus Sicht der Füssener wäre mehr drin gewesen.
Füssen verpasst Auftaktsieg

Schöner, aber anstrengender Aufstieg

Es sei ein idealer Tag gewesen, so Korbinian Schönberger, um den inneren Schweinhund zu überwinden. Im schwersten Stück des Tegelberglaufes, rund 500 Meter vor dem Ziel überholte der Oberpfälzer den bis dahin führenden und verteidigte die Führung. Während Schönberger den Aufstieg als sehr anstrengend bezeichnete, freute sich Eva Wehmeyer, die zum ersten Mal am Lauf teilnahm, über die schöne Landschaft. Sie brauchte dafür über 70 Minuten.
Schöner, aber anstrengender Aufstieg

Feneberg darf nun umziehen

Über 40 Seiten stark war die Liste der Einwände, die Gegner und Kritiker des Feneberg-Umzugs von der Allgäuer in die Meilinger Straße im Rahmen der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans eingebracht haben. Luft, Lärm und Verkehr zogen sie hauptsächlich als Gründe gegen das Bauprojekt heran – genutzt hat es nichts. Mehrheitlich beschlossen die Gemeinderäte vergangenen Donnerstag, dass Feneberg bauen darf.
Feneberg darf nun umziehen

Wer hat den Wein gestohlen?

Dafür, dass sie den Laib Brot geklaut hat, könnte der Richter der Magd die Hand abhacken lassen. Aber sie hat ja so an Hunger g’habt, wie sie immer wieder betont, dass noch einmal Gnade vor Recht ergeht. Wie viel Durst müssen da erst die Weindiebe gehabt haben. Aber da wurde auch der Kaiser aktiv in der Verhandlung. Wie einst vor 500 Jahren waren die Gerichtstage auch Anlass für einen ordentlichen Markt, lockten auch allerhand Volk und Gaukler in die Füssener Innenstadt.
Wer hat den Wein gestohlen?

Kompromiss in Reichweite

„Eigentlich sind wir uns doch einig, Herr Landrat“, erklärte Hannes Schäfer, Sprecher der Wasenmoos-Bewohner am vergangenen Montag, als Landrat Johann Fleschhut und Vertreter des Petitionausschusses des Landtags ins Moos gekommen waren. Einziger Streitpunkt sei die Frist, die den Besitzern der Schwarzbauten in dem Gebiet noch bleibt, bis die abreißen müssen. Doch gerade hier tat sich bisher eine große Kluft zwischen beiden Parteien auf: Beharrt der Landrat auf maximal 15 Jahre, wollten Schäfer und seine Mitstreiter bisher eine unbefristete Duldung durchbringen. Nun stehen 20 Jahre als Kompromiss im Raum.
Kompromiss in Reichweite