Ressortarchiv: Füssen

Stadt erhöht Hundesteuer

Stadt erhöht Hundesteuer

Hundehalter in Füssen müssen ab dem kommenden Jahr mehr Steuern für ihre Vierbeiner bezahlen. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. 75 statt wie bisher 50 Euro werden für den ersten Hund fällig, 150 statt bisher 100 Euro kommen für den zweiten hinzu. Jeder weitere macht zusätzlich 200 Euro. Bei der Besteuerung der Kampfhunde überboten sich die Freien Wähler mit Gebührenvorschlägen gegenseitig.
Stadt erhöht Hundesteuer
Spaziergang unter dem See

Spaziergang unter dem See

Es gibt entlang des Lechs, von Forchach bis Schongau, Geschichten, die von einem Dorf erzählen, das für seinen Hochmut bestraft wurde und für alle Zeiten im Strudel des Lechs verborgen ist. Nur gelegentlich kommt es ans Licht oder ein Mensch findet den Zugang. Diese Geschichte hält sich seit vielen Jahren, doch mit dem Bau des Forggensees 1954 hat sie eine wahre Grundlage bekommen. Und immer im Winter kann man die Geschichte erleben. Im Sommer, aufgestaut, ist der Forggensee ein Paradies für Wassersportler, Segler, Surfer, Schwimmer aber auch Angler und Naturfreunde. Im Winter aber, wenn die letzten Wasser aus dem See verschwinden, verwandelt sich die über 15 Quadratkilometer große Wasserfläche in eine Wüste, nur noch ein Fünftel ist von Wasser bedeckt, der Lech liegt wieder in seinem originalen Bett. Der Rest ist Ödnis. Doch wer sich die Zeit nimmt und genauer hinsieht, der taucht ein in die Geschichte. Wo sonst die Segelboote ihre Bahnen ziehen, legen Steine, Mauern und Baumstümpfe Zeugnis ab, dass hier schon vor dem Forggensee Leben war.
Spaziergang unter dem See
Trainer und Kapitän bleiben

Trainer und Kapitän bleiben

Für zwei Jahre mit einer Option auf eine dritte Spielzeit hatte Trainer „Eisenschorsch“ Georg Holzmann bei den Leoparden unterschrieben und Dank dieser Option steht nun fest, dass der auch in der Spielzeit 2011/2012 den EV Füssen trainieren wird. Neben ihm werden auch Eric Nadeau und Sebastian Wolsch in der kommenden Saison für die Leoparden auflaufen.
Trainer und Kapitän bleiben
Übernachten und shoppen statt pauken

Übernachten und shoppen statt pauken

Die Tage des alten Schulhauses in Lechbruck könnten gezählt sein. In der jüngsten Sitzung des Lechbrucker Gemeinderates wurden Pläne für einen Hotelneubau und den neuen Bebauungsplan vorgestellt. Beide, Entwurf und Plan, fanden das einhellige Ja der Gemeinderäte.
Übernachten und shoppen statt pauken
Von Männern und Frauen

Von Männern und Frauen

Neben Irrungen und Wirrungen geht es in William Shakespeares Stück „Wie es euch gefällt“ auch darum, dass die Frau zum Manne wird um ihrem Liebsten nahe zu sein. Dass man daraus noch viel mehr machen kann als nur ein historisches Theaterstück, das zeigte die Theatergruppe Hohenschwangau. Bei ihnen hieß das Stück jedoch „Wie es uns gefällt“. Dass die Premiere mit einer Träne im Auge endete, lag dann nicht an der schauspielerischen Leistung, sondern daran, das Theaterleiter Jürgen Schulz nach 19 Jahren seinen Hut nahm.
Von Männern und Frauen
Helmut Angl zieht Halbzeitbilanz

Helmut Angl zieht Halbzeitbilanz

Auch im vergangenen Jahr hat sich wieder viel getan in Lechbruck. Was, das zeigte Bürgermeister Helmut Angl in der Bürgerversammlung, bei der auch Gelegenheit für Kritik oder Lob bestand. Diesmal verband Angl die Zusammenkunft in der Lechhalle auch mit einem Halbzeitresümee, vor drei Jahren war er neu in das Amt gewählt worden.
Helmut Angl zieht Halbzeitbilanz
Reuttes Haushalt schließt mit Plus

Reuttes Haushalt schließt mit Plus

Nach einer gut einstündigen Diskussion und Vorstellung des Rechnungsabschlusses für 2010 hat der Marktgemeinderat die Jahresrechnung genehmigt und dem Reuttener Bürgermeister Alois Oberer die Entlastung erteilt. Zuvor waren noch Haushaltsüberschreitungen genehmigt worden, den Widerspruch eines Haushaltsplus‘ erklärte Vizebürgermeister Dietmar Koler in der Diskussion.
Reuttes Haushalt schließt mit Plus

Ein Schritt nach vorn

Heuer stellt die Füssener Stadtverwaltung eine Ferienbetreuung für Kinder zur Verfügung. Das hat der Ausschuss für Kultur, Soziale Angelegenheiten und Sport (KSS) vergangene Woche abgesegnet. In den Sommerferien, wenn Schulen, Kitas und Kigas geschlossen sind, werden so 34 Kleinkinder im Kindergarten „Pusteblume“ und zehn Grundschüler in den Räumen der Mittagsbetreuung versorgt. Die Stadt organisiert dieses Angebot in diesem Jahr zu ersten Mal.
Ein Schritt nach vorn
Der Druck ist weg

Der Druck ist weg

Es war eine zähe Diskussion, die Bürgermeister Paul Iacob vorvergangenen Mittwoch leitete. Unter dem Tagesordnungspunkt „Westliche Innenstadterweiterung mit Bahnhof Füssen“ bei dem der Sachstand abgefragt und mögliche Beschlüsse gefasst werden sollten, wurden Jahre der Diskussion und Planungen, nicht zuletzt aber auch Konfliktpotential zu Grabe getragen. Mit fünf Gegenstimmen der CSU entbanden die Stadträte Bürgermeister und Verwaltung von der Vorgabe, das dreistufige Verkehrskonzept umsetzen zu müssen.
Der Druck ist weg
Krimi-Dreh in Haslach

Krimi-Dreh in Haslach

„Das wird definitiv ein schöner Film“, da ist sich Schauspieler Hans Sigl sicher. Entspannt in Jeans-Klamotten, die Sonnenbrille in den braunen Locken, genießt er einen Becher Kaffee an einem Holztisch über dem Grüntensee, ehe er in die Maske muss und vor die Kamera tritt. Der Bergdoktor-Darsteller hat in der vergangenen Woche drei Tage lang im Oy-Mittelberger Ortsteil Haslach mehrere Szenen für den Film „Ein Fall für Bär 2 – Herzeleid“ gedreht. Schon der erste Teil entstand im vergangenen Jahr zum Teil im Oberallgäu, für die Fortsetzung kam er gerne wieder, verriet er dem KREISBOTE.
Krimi-Dreh in Haslach
Nach 20 Jahren zurück

Nach 20 Jahren zurück

Seit vergangenen Freitag hat der die Marktgemeinde Reutte wieder einen Amtsleiter. Bernhard Martin Steurer, bislang für die Deutsche Telekom in Wien tätig, übernimmt damit die Aufgaben von Graziella Herzog, die in die Wirtschaftskammer gewechselt war.
Nach 20 Jahren zurück
Deckwerth übernimmt

Deckwerth übernimmt

Stabwechsel bei der Füssener SPD: Stadträtin Ilona Deckwerth wurde bei der Mitgliederversammlung im „Haus der Gebirgsjäger" als Nachfolgerin des bisherigen Vorsitzenden Lothar Schaffrath gewählt. Er fungiert in Zukunft mit Marion Söhner als Stellvertreter.
Deckwerth übernimmt
Die Altstadt neu inszeniert

Die Altstadt neu inszeniert

Das geplante Einkaufszentrum Theresienhof hat eine konkrete Form bekommen. Architektin Annette Degle hat in der vergangenen Woche im Bauausschuss ein Modell des Gebäudes präsentiert und stieß damit auf Anklang. Dem historischen Stadtbild trage das Gebäude Rechnung. Einige Hürden sind bis zur Realisierung aber noch zu überwinden.
Die Altstadt neu inszeniert

»Das ist unzumutbar«

Zur halben Sache wurde am Dienstagabend der Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses zum diesjährigen Haushaltsentwurf. Während die Räte den rund 21 Millionen Euro starken Verwaltungshaushalt, der die laufenden Kosten der Stadt deckt, durchwinkten, taten sie das beim Vermögenshaushalt, der 3,2 Millionen Euro beträgt, nicht. Zwei drohende Kostenexplosionen fanden sie darin nicht zu ihrer Zufriedenheit veranschlagt. Denn nach dem Grundschulanbau (der KREISBOTE berichtete mehrfach) wird nun wohl auch die neue Kindertagesstätte deutlich mehr kosten, als ursprünglich kalkuliert.
»Das ist unzumutbar«
Folter im Atelier

Folter im Atelier

Mark erschütternde Schreie einer Frau dringen aus den kalten Gemäuern am Fluss, ein paar Leute genießen draußen die ersten Sonnenstrahlen des Jahres, bleiben ungerührt. Im Inneren ist ein Mädel mit blutigem Leinengewand an eine Leiter gefesselt. Zwei Herren, einer in schwarzer Kleriker-Robe, der andere in Jeans schauen mit kühlem Blick aus ihren Thronsesseln herüber. Neben ihnen eine Streckbank, hinter ihnen ein abgeschalteter Heizpilz, in einer Ecke zetert ein Wellensittich in seinem Käfig. Mitten zwischen Gemälden und den Musikinstrumenten einer vergangenen Jamsession probten am vergangenen Samstag in den Kunsthallen am Lech Schauspieler ein mittelalterliches Theaterstück. Keine Laien, sondern Profis – Zuschauer waren willkommen.
Folter im Atelier
Das Moor kann aufatmen

Das Moor kann aufatmen

Heiterwang/Reutte – Nur theoretisch über die Natur und ihre Wunder zu erfahren, war sechs Jugendlichen der 7. Klasse des Bundesrealgymnasiums Reutte und ihrem Biologielehrer Manfred Pfeifer zu wenig. Sie legten jetzt selbst Hand an und entfernten zahlreiche Legföhren und Fichtenjungwuchs aus einem geschützten Moorgebiet, den Wasenmösern in Heiterwang.
Das Moor kann aufatmen
Museum sucht Leihgaben

Museum sucht Leihgaben

„Die ,Fabrik’ ist noch im Gedächtnis der Menschen verankert. Leider verschwindet dieses Gedächtnis immer mehr, Dokumente und Objekte sind rar“, erklärte der Vorsitzende des Museumsvereins des Bezirks Reutte, Ernst Hornstein. Der Museumsverein möchte in einer im Juni stattfindenden Sonderausstellung die 1840 gegründeten Textilwerke Reutte (RTW) deren spannende Geschichte dokumentieren und sichtbar machen. Die RTW-Fabriktore wurden 2008 geschlossen und damit ging auch ein Stück wichtiger Reuttener Industriegeschichte zu Ende.
Museum sucht Leihgaben
Vorerst kein Bebauungsplan Brunnen

Vorerst kein Bebauungsplan Brunnen

Das Landratsamt Ostallgäu hat die dritte Änderung des Flächennutzungsplans für den Schwangauer Ortsteil Brunnen abgelehnt. Damit darf nun vorerst das Hotel Huberhof nicht erweitert werden, auch die Verbreiterung der Seestraße ist ausgesetzt. Gegen den Ablehnungsbescheid will die Gemeinde nun vor dem Verwaltungsgericht klagen. Für einige Gemeinderäte kam die Ablehnung, die sich auf eine fehlerhafte Planung bezieht, nicht überraschend.
Vorerst kein Bebauungsplan Brunnen

Rekord-Etat für Pflichtaufgaben

Einen „Rekordhaushalt“ von 24,5 Millionen Euro hat Kämmerin Brigitte Antretter am Donnerstag vergangener Woche dem Pfrontener Gemeinderat präsentiert. Der Vermögenshaushalt, aus dem die Gemeinde ihre Investitionen bestreitet, ist mit 9,3 Millionen Euro so stark wie noch nie und mehr als doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr. Extravaganzen kann sich die 13-Dörfer-Gemeinde trotzdem nicht leisten: das Geld fließt fast ausschließlich in anstehende Pflichtaufgaben. Unterm Strich vergrößert Pfronten sogar seinen Schuldenberg.
Rekord-Etat für Pflichtaufgaben
Füssen wird Herzzentrum

Füssen wird Herzzentrum

Ein grenzüberschreitendes Ereignis von fast historischer Dimension wurde Anfang der Woche im Gasthof „Schluxen" in Pinswang, sinnigerweise nahe der Grenze zwischen dem Außerfern und dem Allgäu, vorgestellt: Die Gründung eines gemeinsamen „Herzzentrums Allgäu/Außerfern". Vertreter des Bezirkskrankenhauses (BKH) Reutte und des Krankenhauses Füssen im Verbund mit den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren stellten das Projekt vor, bei dem als „Herzstück" ein gemeinsamer Links-Herz-Katheter-Messplatz am Standort Füssen angeschafft werden soll.
Füssen wird Herzzentrum
Fußgängerzone auf Probe

Fußgängerzone auf Probe

Die Ritterstraße soll im Sommer sechs Wochen lang probeweise zur Fußgängerzone werden. Das hat der Verkehrsausschuss des Stadtrats am Dienstagabend beschlossen. Vom 1. August bis zum 15. September dürfen dann zwischen 10 und 18 Uhr keine Autos mehr zwischen Magnusplatz und Hintere Gasse fahren. Während die Anwohner geteilter Meinung sind, befürwortet die Polizei den Plan.
Fußgängerzone auf Probe