Ein Arzthaus für Vils

Es hat keine riesigen Ausmaße, aber es erfüllt seinen Zweck: Mit rund 180 Quadratmetern Grundfläche wird das Arzthaus „Dogana" in Vils ab dem Sommer des kommenden Jahres nicht nur den 1600 Bürgerinnen und Bürgern der kleinsten Stadt Österreichs, sondern für das ganze Sozialsprengel, dazugehören Musau und Pinswang, zur Verfügung stehen. Für den Vilser Bürgermeister Günter Keller steht damit der Wunsch, die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung vor Ort zu gewährleisten, kurz vor der Erfüllung.

Das Haus wird in Eigenregie über den Bauhof der Stadtgemeinde gebaut, lediglich der Polier wird von einer renommierten Baufirma gestellt. Für Keller, so stellte er bei der Firstfeier fest, ist das eine „reife Leistung", die das Ganze Projekt auch kostengünstig hält. Das Arzthaus wird nach den vorläufigen Berechnungen rund 600000 Euro kosten, jedoch hofft die Stadtverwaltung, mit viel Eigenleistung noch den einen oder anderen Euro einzusparen. Vorfreude ist da Der momentane Arzt, Dr. Manfred Dreer, praktiziert zurzeit noch in „Noträumlichkeiten" und er freut sich nach eigener Aussage schon heute auf seine neue Wirkungsstätte. Die Namensgebung „Dogana“ rührt übrigens von dem Namen des Ortsviertels her, wo das Ärztehaus errichtet wird. Unter der Assistenz des Vilser Vizebürgermeisters Manfred Immler verlas Fabian Hosp den beim Hebauf in eisiger Kälte Richtspruch. ed

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