Narren stürmen das Schwangauer Rathaus

Friedliche Übergabe

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Bürgermeister Stefan Rinke (rechts) mit dem Schwangauer Faschingsprinzenpaar.

Schwangau – Spätenstens als die Flagge mit dem närrischen Schwan gehisst wurde, war klar, dass ab sofort der Frohsinn im Dorf der Königsschlösser regiert. 

Gut zwei Tage lang gab Bürgermeister Stefan Rinke am Rosenmontag die Amtsgeschäfte ab und übergab den Schlüssel zum Schwangauer Rathaus an das Prinzenpaar Klara I. und Tobias I. Wenn die Nordmänner durchs Dorf ziehen, geht es nicht ganz ohne Probleme ab. 

Narren entmachten Rinke

Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer
Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke muss am Rosenmontag die Macht an die Schwangauer Narren abgeben. © Oliver Sommer

War das Prinzenpaar noch im Kindergarten euphorisch empfangen worden und hatte auch Eindruck bei den Bankmitarbeitern gemacht, stellte die Ampel vor dem Rathaus schon ein kleines Problem dar für das Drachen-, pardon Schwanenboot der bärtigen Haudegen. Nur dem beherzten Engreifen ihres Anführers Tobias war es zu verdanken, dass der Mastbaum keine ernsthaften Probleme mit der Lichtzeichenanlage bekam. 

Derart vorgewarnt, wartete der Schwangauer Rathauschef schon am Eingang, um das närrische Prinzenpaar zu erwarten und in die Amtsräume zu geleiten. Dort durften Klara und Tobias ihre Unterschrift unter die halbamtliche Deklaration setzen, nach der die Arbeit bis zum Starkbieranstich am Aschermittwoch in den Amtsstuben eingestellt würde. Versuche Rinkes, an den Bojazzl zu kommen, ihn gegen den Rathausschlüssel eintauschen zu wollen oder bei der Unterschrift zuvorkommender Weise halten zu wollen, schlugen fehl. 

Auch Versuche des Elferrates, den Tausch für legitim zu erklären, fruchteten bei Tobias I. nicht. Denn sollte er den Bojazzl, jenen kleien Zeremonienmeister, Zeichen der Herrschaft des Prinzen, verlieren, kommt ihn das neben dem Spott teuer zu stehen.

 So aber wurde die Deklaration ratifiziert und Rinke – nun nicht länger Chef des Rathauses – in Ketten gelegt und auf dem Schwanenboot entführt. Wie es bei den Nordmännern und -frauen brauch ist, werden die Gefangenen zu einem Festmahl eingeladen, bevor sie die Reise nach Walhall antreten. Tatsächlich wurde Rinke bis zum Starkbieranstich beim Schneiderhanser nicht mehr gesehen.

gau

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