Rund 30.000 Messebesucher

Viel zu tun hatten nicht nur die Mitarbeiter der Schönegger Käsealm (im Bild), an deren Stand sich teilweise Schlangen bildeten. Die Besucher überrannten die Messeaussteller förmlich. Foto: Sommer

Lechbruck – Man solle die Betriebe im Ort als Menschen sehen, mit denen man zusammenlebe, sagte Bernbeurens Bürgermeister Heimo Schmid bei der Eröffnung der heurigen Auerberglandausstellung. Dass die Ausstellung so erfolgreich werden würde, damit hatten die Beteiligten wohl nicht gerechnet.

„Gigantisch“ fand der Steingadener Bürgermeister Xaver Wörle die Resonanz auf die achte Auerbergland Gewerbeschau. Am Sonntagnachmittag schon hatte Bürgermeister Helmut Angl von 30.000 Besuchern gesprochen. Bei idealem Messe-Wetter haben die Besucher die Aussteller an den beiden Messetagen quasi über- rannt. 

Es gab viel zu sehen, sehr viel an diesem letzten Aprilwochenende in Lechbruck. Und nicht nur die 104 angemeldeten Aussteller gaben sich alle Mühe, die Besucher bei Laune zu halten, zu informieren und für kurzweilige, die ganze Familie ansprechende Stunden zu sorgen. Die hatten die mittlerweile achte Auerberglandausstellung genutzt, für einen Familienausflug, für die Information, aber eben auch, um den einen oder anderen Auftrag abzuschließen. Sich über Neues schlau zu machen, aber auch in der Ruhe und der zwanglosen Atmosphäre der Messe über Produkte zu informieren, vergleichen zu können zwischen den Anbieter, das hatten viele Besucher vorgehabt und auch umgesetzt. So gingen die Prospekte nicht nur als „Giveaways“ über den Tresen, sondern wurden mit Preisangaben versehen und der eine oder andere Auftrag im Innenausbau oder auch schon mal ein Anhänger wurde fix gemacht. 

Neben den gewerblichen Ausstellern kamen auch die Gemeinden dazu, informierten über ihre prämierten Museen und was es sonst noch zu sehen gibt in den Orten. Wobei die heurige Ausstellung, erstmals eine Gemeinschaftsaktion von vier der 13 Auerberglandgemeinden (Lechbruck, Prem, Steingaden und Bernbeuren) vielleicht sogar als Modell für die Zukunft dienen könnte, so Xaver Wörle. Für eine Gemeinde allein sei es beinahe schon unmöglich geworden, so etwas zu stemmen. Wie es mit der Ausstellung als solches weitergehen wird, dazu wollte sich keiner der Bürgermeister schon äußern. 

In zwei Jahren, wenn die nächste Ausstellung stattfinden könnte, sei er nicht mehr im Amt, so Bürgermeister Heimo Schmid. Und soweit möchte auch Helmut Angl nicht in die Zukunft schauen. Tatsache bleibt, dass keiner der Beteiligten bislang eine solch erfolgreiche Auerberglandausstellung erlebt hat. Zwar wurde eine offizielle Besucherzahl nicht ermittelt, Messeprofis aber hatten Vergleiche gezogen und kamen auf die Zahl von mehr als 30.000 Besuchern. gau

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