Ein Auerhahn im Heimathaus

Die Nesselwanger Unternehmerfamilie Thrun ist dem Heimathaus Nesselwang sehr wohlwollend verbunden. In den museal gestalteten Ausstellungsbereichen geht es neben dem Themenbereich „Jagdprivileg der Grundherrschaft“ auch um „Wild, Jagd und Fischerei“.

Nachdem Joachim Thrun einen von ihm am Nesselwanger Alpspitz erlegten, kapitalen Gamsbock zur Ausstellung stiftete, brachte nun Rüdiger Thrun ein äußerst seltenes Exemplar, einen Auerhahn, in die Sammlung ein. Seit der Zeit, als Rauhfußhühner noch jagdbar waren, heute stehen diese stattlichen Vögel unter strengem Schutz, ist deren Lebensraum soweit eingeschränkt worden, dass sie nahezu ausgerottet sind. Schon immer liefert der Auerhahn im Alpenraum auch den Stoff für manche volkstümliche Geschichte. Somit stellt das prächtig präparierte Tier eine wertvolle Ergänzung des auch naturkundlich interessanten Teils der Ausstellungen im Nesselwanger Heimathaus dar. Unser Foto zeigt rechts Rüdiger Thrun bei der Übergabe des Prachtexemplars an den Ersten Vorsitzenden des Heimathausvereins, Manfred Hailer. Im Hintergrund der ebenfalls von der Familie Thrun gespendete Gamsbock, der zwischenzeitlich vereinsintern den Spitznamen „Franzl“ hat. Nicht nur Auerhahn und Gamsbock, sondern vieles mehr zur Heimat- und auch Naturkunde ist während der regelmäßigen Öffnungszeiten des Heimathauses (mittwochs 16 -18 Uhr) in Nesselwang zu entdecken.

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