Gelungene Premiere der Hopfenseebühne

Eine (Geist)reiche Komödie

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„Der Himmel wartet net“: Mit ihrem neuen Theaterstück feierte die Hopfenseebühne kürzlich einen erfolgreichen Start in ihre neue Spielzeit.

Hopfen am See – Eine gelungene Premiere feierte die Hopfenseebühne jetzt im „Haus Hopfensee“ mit ihrem neuesten Theaterstück „Der Himmel wartet net“ aus der Feder von Markus Scheble und Sebastian Kolb.

Infolgedessen spendeten die Besucher den zehn Akteuren vor, auf und hinter der Bühne am Ende des rund eineinhalb Stunden langen Dreiakters beinahe stürmischen Beifall. Die Spielerschar von Uli Pickl, der neben einer Hauptrolle auch die Regie übernommen hatte und für das Bühnenbild verantwortlich zeichnete, hatten die Besucher dabei bereits zuvor mehrmals mit Szenenapplaus bedacht.

Wenn zwar auch nicht der Himmel wartete, musste sich der jüngst verstorbene Polizeiobermeister Stocker (gewohnt souverän und präsent von Uli Pickl verkörpert) schon ein bisschen gedulden, um seinen Auftrag, den er im Vorzimmer des Himmels von einer Stimme von „oben“ (Max Fischer) erhalten hatte, in die Tat umzusetzen. 

Soll er doch den ebenfalls gerade erst gestorbenen Schreinermeister Brunner (Gottfried Schmid-Lindner) innerhalb von 24 Stunden auf der Erde abholen und in den Himmel hinaufbringen, um ins Paradies einziehen zu dürfen. 

Unerwartete Probleme

Das gestaltet sich jedoch ein wenig schwierig, weil Brunner wie Stocker als unsichtbarer Geist auf der Bühne mitansehen muss, wie sich seine „bucklige“ Verwandtschaft, die Froschmeiers (gespielt von Cornelia Schweighart und Werner Hacker), gierig über seinen Nachlass hermacht. Wobei sie ganz besonders eifrig auf der Suche nach einem Lotterie-Spielschein Brunners sind, mit dem dieser drei Millionen Euro gewonnen hat. 

Ende gut, alles gut 

Daher muss Stocker noch einmal alle seine polizeilichen Qualitäten anwenden, um seinen Auftrag erledigen zu können, während in erster Linie die Himbeer-Resi (Manuela Guggemos) dabei behilflich ist, dass am Ende alles gut- und die Froschmeiers leerausgehen. Kann doch schließlich Brunners Tochter Anna (Gabi Waibl) den Betrieb ihres Vaters mit der Hilfe von Schreinergeselle Andi (Andreas Mayr) und der Haushälterin Finni (Katrin Heller-Breer) weiterführen. Theaterchef Pickls Wunsch nach einer „angenehmen Theaterunterhaltung“ für das zahlreiche Publikum im Haus Hopfensee erfüllte die Premiere des Stücks „Der Himmel wartet net“, das noch 19 Mal gespielt werden soll, voll und ganz.

lex

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