Telekom und Bürgermeister unterzeichnen Vertrag für Breitbandausbau

Mit Highspeed in die Zukunft

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Der Breitbandausbauvertrag ist unterzeichnet. Darüber freuen sich Klaus Dieter Strauß (v.l.) von der Deutschen Telekom, Hauptamtsleiter Andreas Rist, Bürgermeister Paul Iacob, Ralf Niepel, Vertrieb Telekom, und Carmen Settele aus der Stadtverwaltung.

Füssen – Internet in Lichtgeschwindigkeit für Füssen verspricht die Telekom. Um ihr Angebot mit der Stadt vertraglich zu regeln, unterzeichneten Klaus Dieter Strauß für das Bonner Unternehmen und Bürgermeister Paul Iacob (SPD) jetzt einen Vertrag zum Breitband-Ausbau.

Im Büro des Rathauschefs unterstrichen Strauß und sein Kollege Ralf Niepel mit Blick auf das Projekt die gute Zusammenarbeit mit Hauptamtsleiter Andreas Rist und Ansprechpartnerin Carmen Settele aus der Stadtverwaltung. „Füssen spielt dadurch nicht mehr Bayern-, sondern Champions League. Wir danken der Stadt für das entgegen gebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzten“, so Vertriebsfachmann Niepel.

Er kündigte mehr Tempo in der elektronischen Kommunikation an: „Mit bis zu 200 Megabits pro Sekunde beim Herunterladen wird Surfen möglich“. Die Deutsche Telekom hatte den Zuschlag für den Netzausbau erhalten. „143 Haushalte in Füssen“, so Technikfachmann Strauß „werden die Hochgeschwindigkeitsanschlüsse bereits Ende 2017 nutzen können.“ 

Damit die Telekom die Glasfaser-Technologie ausbauen kann, müssen allerdings die Immobilienbesitzer in Füssen mitmachen. „Glasfaser geht nur gemeinsam“, so Niepel. „Für den Anschluss an das schnelle Netzwerk brauchen wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers.“Ohne eine solche Unterschrift dürfe das Haus nicht mit Glasfaser ans Netz angeschlossen werden.

Absprache mit Bürgern

Das Unternehmen wolle natürlich nicht, dass die Bagger an Häusern vorbei fahren. Deshalb werden die Bürger per Brief über die Arbeiten vor der Haustür informiert. Nachdem die „Feinplanung“ begonnen wurde, sind laut Telekom zwölf Monate vorgesehen, um 25 Kilometer Glasfaser zu verlegen. „Beim Glasfaserausbau wird die Glasfaserleitung bis ins Haus verlegt“, erklärte Niepel im Gespräch mit dem Kreisbote. „Die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr.“ 

Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis 100 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten. „Unsere Techniker arbeiten schon an weiteren Entwicklungen“, wie Strauß im Rathaus ergänzend erwähnte „Diese werden dann noch höhere Geschwindigkeiten im Glaserfasernetz möglich machen.“ 

Wie ein Ferrari

Bürgermeister Iacob hatte in der Feierstunde mit Unterzeichnung des Breitbandausbau-Vertrags das neue Angebot schon mit einem Ferrari verglichen.

Welchen bildlichen Vergleich wird er dann wählen, wenn die Telekom das Tempo in der Kommunikation noch weiter verschärft? Was solches Tempo kosten wird, ist noch nicht auf den Cent festgelegt. Nach dem Sondertarif von monatlich knapp 20 Euro verdoppelt sich der Nutzervertrag, wie auf einem Telekom-Plakat ersichtlich ist. 

Wer sich beraten lässt, kann den für ihn günstigen Tarif erkennen und nehmen. Die Stadt Füssen ist beim „Breitbandausbau“ nach Angaben von Hauptamtsleiter Rist clever vorgegangen. „Wir haben die Fördermittel bis aufs Letzte ausgeschöpft.“

Chris Friedrich

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