Räte geben grünes Licht für Geschwindigkeitsmessgerät in der Spitalgasse

Messgerät statt Spiegel

Füssen – Ein Geschwindigkeitsmessgerät wird künftig dauerhaft in der Spitalgasse angebracht. Dafür hat sich der Verkehrsausschuss einstimmig in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Die Kosten dafür übernimmt der Antragsteller Jürgen Brecht.

„Solange die Kosten übernommen werden, spricht nichts dagegen“, erklärte Manfred Schweinberg vom städtischen Verkehrsamt. Allerdings sollten die Anwohner informiert werden, da es bereits vorkam, dass sie sich durch das Blinken der Anlage gestört fühlten. 

Auch dürften keine Folgearbeiten auf die Stadt Füssen zukommen. Dass es in dem Bereich offenbar Handlungsbedarf gibt, zeigt sich am Kommunalen Zweckverband Oberland, der seit vergangenem Jahr immer wieder dort kontrolliert, ob Fahrzeuge auch wirklich Schrittgeschwindigkeit fahren. 

Das Gerät selbst soll nicht nur die gefahrene Geschwindigkeit, sondern auch ein lachendes oder nicht-erfreutes Smily anzeigen und mitzählen, informierte Brecht die Räte. „Es ist ein Angebot, das ein Gewinn für die Anwohner ist“, meinte Ilona Deckwerth (SPD). 

Allerdings sollte es so angebracht werden, dass diese sich nicht gestört fühlen. 

Auf Erscheinungsbild achten 

Das Gerät soll gegenüber der Einmündung Floßergasse in die Spitalgasse hinkommen. Und damit den Spiegel ersetzen, der dort hängt. Dieser sei verkehrstechnisch nicht nötig, erklärte Schweinberg. 

Allerdings regte Magnus Peresson (UBL) an, das Messgerät etwas tiefer zu hängen. Denn die Spitalgasse sei eine der schönsten Gassen der Altstadt und das Gerät beeinträchtige das Erscheinungsbild. Da die Autofahrer von weiter oben kommen, würden sie das Gerät auch so sehen. Da es keine Vorschriften gibt, könne man das machen, wie man möchte, erklärte Schweinberg. Als Kompromiss schlug er eine Höhe von 2,2 bis 2,3 Meter vor.

kk

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