Üben für den Ernstfall

Pfrontener Bergwacht trainieren am Sonnenlift den Einsatz

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Auch das Reanimieren muss regelmäßig von den Bergrettern geübt werden.

Pfronten – „Wenn Patient nicht reagiert oder nicht richtig atmet, mit Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen“, hallt es aus dem Defibrillator. Daraufhin beginnen die beiden Bergretter sofort mit der Reanimation.

Doch die dramatische Situation ist glücklicherweise nur ein Übungsszenario unter der Anleitung von Bergwachtarzt Dr. Christoph Mayer mit Unterstützung durch Bergwacht-Rettungssanitäter Sascha Zein. 

Für den Ernstfall gewappnet sein, ist Ziel eines solchen Fallbeispiels für die Pfrontener Bergwacht. Neben der Herz-Lungen-Widerbelebung hatten die Bergretter einen ausgefüllten Übungssvormittag – von der richtigen Tourenplanung bis zum Lawineneinsatz mit Mehrfachverschütteten. Geschult wurden alle Teilnehmer auch in der Handhabung der neuen ABS-Lawinenrucksäcken (Avalanche Airbag System), die als Sicherheitsbackup für die Retter eingesetzt werden. Der Abtransport eines verunglückten Patienten mittels Akja (Bergeschlitten der Bergrettung) sowie dem Quad war ebenfalls ein großes Thema während des Trainings am Sonnenlift Röfleuten. 

Dabei hatten die Bergretter perfekte Übungsbedingungen am Lift, der die Übungsfahrten mit dem Akja am Schlepplift unterstützte. Neue Jacken Insgesamt war die große Winterübung mit insgesamt 37 Teilnehmern aus Sicht der Bergwacht ein voller Erfolg. Abgerundet wurde der Tag mit einem vorzeitigen Weihnachtsgeschenk, das ein Spender den Bergrettern machte: Die gesamte Einsatzmannschaft erhielt neue Jacken und ist somit für den Winter einsatzbereit. 

red

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