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Großes Lob von Politikern für den Musikbund Außerfern

Der Außerferner Musikbund blickt auf das vergangene Jahr zurück

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Der größte Tiroler Musikbezirk hält seine Generalversammlung in Breitenwang ab.

Breitenwang – Beim zweiten Anlauf für die Generalversammlung des Außerferner Musikbunds – der erste fiel dem Schneechaos zum Opfer – kam einmal mehr zum Ausdruck, welche Wertschätzung die Vereinigung der 35 Musikkapellen des Bezirks genießt.

Viele Bürgermeister und Vertreter der Politik hatten sich im Veranstaltungszentrum Breitenwang versammelt, als Langzeitobmann Horst Pürstl und sein Team das vergangene Jahr Revue passieren ließ und einen Blick auf Neues warf. Die detaillierten Berichte der Vorstandsmitglieder beleuchteten den großen Bogen im Leistungsspektrum des Verbandes. 

So informierte Pürstl, dass über 900 Proben die Musiker im Jahr 2018 gefordert hatten. 748 Mal standen die Kapellen als musikalische Botschafter im Einsatz. Er berichtete über zahlreiche Frühjahrs- und Herbstkonzerte, die feierliche Jubilarehrung, über das Bundesmusikfest in Lechaschau und das Jungbläsercamp in Stanzach, als Höhepunkte des Vereinsjahres. „Ein Dankeschön unseren Funktionären und Musikanten für ihr Engagement, ihren Idealismus, ihre Freude an der Musik und ihren Beitrag für das funktionierende Vereinsleben in ihren Kapellen“, meinte der Obmann, der auch eine Reihe neuer Funktionäre im Kreise der Musiker begrüßte.

Im Außerferner Musikbund, der mit seinen 1964 Mitgliedern und 35 Kapellen der größte in Tirol ist, liegt das Durchschnittsalter bei 36 Jahren. Außerdem sind über 40 Prozent der Musiker weiblich. Daneben ist die Jugend weiter auf dem Vormarsch. Nicht weniger als 383 junge Leute stehen in Ausbildung.

Im Vereinsjahr 2018 legten 107 Jungmusikanten und Musikanten die Prüfung zu den Leistungsabzeichen erfolgreich ab, rund 36 Musikschüler bestanden die Prüfung für das Juniorenleistungsabzeichen. Außerdem fand das beliebte Jungbläsercamp in Stanzach zum 22. Mal statt. Neben der Ausbildung stärkten die Teilnehmer auch ihr Gemeinschaftsgefühl. 

Als Höhepunkt gab es ein Konzert und Darbietungen der verschiedenen Ensembles, nach denen das Publikum die Jungmusikanten gebührend gefeierte. Tobias Lämmle, der Leiter der Musikschule, hielt die Zusammenarbeit mit den Kapellen ebenfalls für gut. Die Ausbildung sei der Grundstock für das Bestehen der Kapellen. Er regte an, stärker in die Ausbildung der Kapellmeister zu investieren. „Auch die Blasmusik steht im Wettbewerb mit anderen Gruppierungen, welche sich um die Gunst der Jugend und Sponsoren bemühen. Traditionen zu pflegen und gleichzeitig wieder ganz dosiert ein wenig neu zu verpacken, kann dabei eine gute Lösung sein“, skizzierte Pürstl einen möglichen Weg des Verbandes in die Zukunft. 

Beeindruckende Leistung

Österreichweit an der Spitze sah Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller das Außerfern mit seinen Kapellen bereits. „Was hier von der Vereinigung und den einzelnen Kapellen mit ihren Musikantinnen, Musikanten und Funktionären geleistet wird, ist beeindruckend und verdient vollen Respekt.“ Das sei bereits bis nach Wien durchgedrungen, berichtete sie. 

Als einen „vorbildlichen“ im Reigen der Tiroler Blasmusik bezeichnete Landesobmann Elmar Juen den Außerferner Musikbund. „Ich bin mir sicher, dass zum 90-jährigen Jubiläum wieder etwas ganz besonders kommt“, streute er Rosen, überbrachte die Grüße des Tiroler Blasmusikverbandes und bedankte sich für die hervorragenden Leistungen von Aktiven und Funktionären. Ein Bläserensemble der Harmoniemusik Lechaschau umrahmte die Vollversammlung musikalisch.

niko

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