Weibermarkt in Lechbruck

Kreatives nicht nur für Frauen

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Selbstgemachte Kränze und Kleidung bieten die Aussteller unter anderem auf dem Weibermarkt in Lechbruck an.

Lechbruck – Nicht nur für „Weiber“ war der Weibermarkt am vergangenen Samstag in Lechbruck. An einem guten Dutzend Ständen gab es allerhand zu sehen und zu kaufen, auch fürs leibliche Wohl war gesorgt.

Selbstgemachtes aus der Region, ob mit Blumen, aus Holz oder Stein, zum Anschauen, Benützen oder Essen, das präsentierten die Kunsthandwerkerinnen und Kräuterfrauen auch dieses Jahr wieder beim Weibermarkt am Flösserhaus. Rund um das Flösserhaus hatten die Austellerinnen – es gab auch den einen oder anderen Aussteller – ihre Produkte aufgebaut, im Pavillon, an alten Holztüren oder mit dem eigenen Stand. Auch wenn die Temperaturen an diesem Augusttag tropisches Niveau erreichten, gab es schon den ersten Vorgriff auf den Winter mit gestrickten Wollsachen, kreative Mitbringsel, Aufmerksamkeiten für die Lieben daheim oder Kräutersaucen und Chutneys.

Aus Stiefenhofen waren Christine Müller und Katja Will mit ihrem „Sell g’machts“ (Selbstgemachtes) angereist. Die beiden Allgäuerinnen sind Kräuterweiber, wie man sie sich vorstellt: Sie nutzen, was die Natur des Allgäus hervorbringt und machen daraus Pestos und Chutneys, die man vor Ort noch verkosten durfte.

Gedrechseltes und Kränze 

Während Marketa mit ihrem Gesang unterhielt, streiften die Besucher über das Gelände am Flösserhaus und ließen sich inspirieren vom Angebot, selbstbedrucktes Papier ebenso wie bedruckte Stoffe, mit denen sich Tischdecken oder Gardinen nähen lassen, getöpferte Gefäße, schwimmende Steine, Produkte aus Ton, Holz oder Filz. Aus Halblech war eine Floristin mit ihren Ideen für Raumschmuck und Kränze gekommen und Selbstgedrechseltes und -gedrehtes aus Holz gab es zu bestaunen und zu kaufen.

Neben Krossem vom Grill gab es auch Kuchen und Kaffee, passend zur Pause während des Bummels. So konnte man ein paar Stunden an diesem Sommertag am Lech verbringen.

Oliver Sommer

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