Steinmeyer nimmt in seinen Karikaturen das menschliche Verhalten ins Visier

Humorvoll und liebenswürdig

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Mit viel offenem und hintergründigem Humor: So präsentiert sich Wolfgang Steinmeyers aktuelle Ausstellung „Karikaturen, Zeichnungen und Bilder“ in der Fachklinik Enzensberg.

Hopfen am See – Bilder zum Schmunzeln sind derzeit in der KiK (Kunst in der Klinik)-Galerie in der Fachklinik Enzensberg zu sehen.

Dort stellt Wolfgang Steinmeyer bereits zum dritten Mal seine Werke aus. Bis Sonntag, 2. April, können sich Besucher die Ausstellung „Karikaturen, Zeichnungen und Bilder“ anschauen. 

Der Oberallgäuer aus Waltenhofen ist mit seiner aktuellen Ausstellung hoch über dem Hopfensee sogar bis zum 2. April „auf meinen Wunsch hin“ am Enzensberg vertreten, wie die Leiterin des Büros für Kultur und Freizeit an der Klinik, Christine Spengler, bei der Vernissage erklärte. Womit sich Spengler wohl in gewisser Weise als Fan von Steinmeyer outete. 

Auf der Vernissage, die kürzlich von den Weizenguys musikalisch untermalt wurde, sah man viele lächelnde Gesichter unter den ungefähr 40 Besuchern. Diese hatten beim Betrachten der insgesamt 54 Aquarellzeichnungen sowie per Buntstifte, Kreide, Ölkreide oder Tusche zu Papier gebrachten Bilder allem Anschein nach viel Spaß. Steinmeyers Werke strotzen auch nur so von offenem und hintergründigem Humor, der einen häufig unweigerlich zum Schmunzeln bringt oder die Mundwinkel nach oben gehen lasse, wie Spengler in ihrer Laudatio unterstrich. 

Technisch versiert 

Die aktuelle Ausstellung in der KiK-Galerie ist ein eindrücklicher Beleg dafür, dass es der „leidenschaftliche Zeichner“ es meisterhaft versteht, die menschliche Vielschichtigkeit auf witzige Art darzustellen. Steinmeyer gelingt es dabei in technisch perfekter Manier und nach Spenglers Worten stets „ohne erhobenen Zeigefinger und mit einem liebevollen Blick“, dennoch ausdrucksstark und augenzwinkernd ebenso menschliche Verhaltensweisen wie manch Tierisches wiederzugeben. 

Der Künstler habe schon im Alter von fünf Jahren zu zeichnen begonnen und übe seine Kunst inzwischen „jeden Tag mindestens einmal“ aus. Dabei entstanden Werke wie „Schuhblattler“, „Markenhasen“, „Das Familientreffen“, „Lieber ein Lesel“, „Gartenzaun für Feuerwanzen“, „Ziemlich erfolgloser Schütze“, „Stubenfliegen“ und „Die Kuh im Schuh“.

lex

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