"Rauschendes Leben im Bach"

Im WEZ ist eine Wanderausstellung zu den heimischen Gewässern zu sehen

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Locker auf dem Exponat „Edelkrebs“ im Walderlebniszentrum (WEZ): Fischereifachberater Dr. Oliver Born, der in die Ausstellung einführte.

Füssen – „Wir unterstützen Maßnahmen zum Schutz der Gewässer und zum Erhalt der Artenvielfalt“, so Ulrich Krafczyk, Geschäftsführer des Fischereiverbands Schwaben, bei der Ausstellungseröffnung „Leben im Bach“ im Walderlebniszentrum (WEZ).

Der Verband hat gemeinsam mit dem Bezirk Schwaben eine Wanderausstellung ins Leben gerufen, die nun in Füssen länger Station macht. Gemeinsamer Spaß für die Besucher ist garantiert, weil das Walderlebniszentrum in der Füssener Ziegelwies (WEZ) mit Partnern bis einschließlich Mai in die neue Wanderausstellung „Leben im Bach“ einlädt. 

Ziel der Schau ist, dafür zu sensibilisieren, dass die „Liebe zur Natur und der Wunsch, diese praxisnah zu schützen“ der heranwachsenden Generation am Herzen liegen sollte. Das WEZ freut sich folglich darüber, wenn sich Schulklassen zum Besuch anmelden. Laufzeit der Ausstellung ist noch bis Ende Mai. 

Dabei sind lustige Erlebnisse möglich. Reinhold Sontheimer, 1. Vorsitzender des WEZ-Trägervereins, übergab nach seiner Begrüßung von Mitgliedern und Gästen das Wort an den Experten. Dr. Oliver Born ist Fischereifachberater im Bezirk Schwaben und war bei der Ausstellungseröffnung locker drauf. Seine Infos zum Naturschutzgedanken in direktem Bezug auf die Gewässer der Region präsentierte Born dem Teilnehmerkreis im Ausstellungsaal nicht hinterm Vortragspult stehend. 

Der Experte aus der Fischereifachberatung setzte sich auf die am Boden liegende Tierskulptur „Edelkrebs“. Er riss von dort aus die Themen an, die den Besuchern hier nahe gelegt werden.

Fischer als Partner

Gerade schulpflichtig gewordene Buben und Mädchen fühlen sich sicherlich als erstes von einer so großen Bachmuschel aus Eichenholz zum Auf- und Zuklappen angezogen, dass ihnen Hineinschlüpfen leicht fällt. 

Die unübersehbare Attraktion im Ausstellungsraum mit den informativen Stellwänden sei natürlich so gesichert, dass „der Jugend“ mit Entdeckergeist nichts passieren könne, wie der Gast vom Schwäbischen Fischereihof in Salgen anmerkte. 

Ein Partner des WEZ bei der Präsentation dieser sehenswerten Schau mit dem Untertitel „Fische – Krebse – Muscheln“ ist hier der Fischereiverband Schwaben. Der Fachverband lädt dazu ein, sich dem „rauschenden Leben im Bach mit seiner vielfältigen Tierwelt“ anzunähern. Dazu dienen zahlreiche bebilderte Poster zu einzelnen Stichpunkten wie zum Beispiel die „Gefährdung“ von typischen „Bachbewohnern.

In aller Sachlichkeit hatte Experte Born darauf hingewiesen, dass sich einzelne Arten unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr fortpflanzen könnten.

Spielerisch informieren

Wenn etwa Krebse in den Bächen zu entdecken sind, sei nicht immer automatisch von „Urbewohnern“ auszugehen. Bei solchen Krebsen, betonte Born, könne es sich um ausgesetzte Tiere handeln, „wenn ein Aquarium aufgelöst wurde“. 

Zurück zum Spaß: Nicht allein die kleinen Besucher erfahren hier mit Blick auf die Fragen des ausgelegten Blattes „Flori Forelle“ spielerisch Interessantes über die regionale Fischfauna. Bis Ende April ist die Ausstellung täglich von 10 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Ab Mai wird die Besuchszeit um eine Stunde am Nachmittag verlängert.

cf

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