Gemeinde wird für ihre Bemühungen um Behinderte ausgezeichnet

Barrierefreies Schwangau

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Bürgermeister Stefan Rinke, Schwangaus Behindertenbeauftragte Margit Kiefer (links), und Waltraud Joa, Behindertenbeauftragte des Kreises, freuen sich über die Auszeichnung.

Schwangau – Das Dorf der Königsschlösser darf ab sofort das Signet „Bayern barrierefrei – wir sind dabei“ des Bayerischen Sozialmministeriums tragen.

Das Signet ist eine Anerkennung für die Leistungen in der Vergangenheit und zugleich ein Ansporn für den umfassenden Abbau von Barrieren in der Zukunft. „Wir arbeiten systematisch für mehr Barrierefreiheit in Schwangau“, erklärt Bürgermeister Stefan Rinke die gemeinsame Zielsetzung des Gemeinderats. „Entsprechende Maßnahmen werden realisiert, sobald sich eine Möglichkeit ergibt“, bekräftigt die Beauftragte für Menschen mit Handicap, Margit Kiefer. 

Das Signet ist eine Anerkennung für die Leistungen der Kommune in der Vergangenheit und zugleich ein Ansporn für den umfassenden Abbau von Barrieren in der Zukunft. „Der Dank gilt vor allem unseren Tourismus- und Einzelhandelsbetrieben. Denn die Unternehmer haben für unsere Gäste und Kunden schon viel praxistauglich umgesetzt“, so Rinke. 

Steine müssen weg

Barrierefreiheit sei ein wichtiges Element einer inklusiven Gesellschaft, in der Menschen jeden Alters mit oder ohne Behinderung an allen Bereichen des Lebens selbstbestimmt, ohne Erschwernis und gleichberechtigt teilhaben sollen. So beinhaltet das neue Signet insgesamt vier farbige Icons, die zeigen für wen Barrierefreiheit besonders wichtig ist – für Menschen mit Sinnesbehinderung, für Menschen mit einer Körperbehinderung, für ältere Menschen sowie für Familien mit kleinen Kindern. 

All diese Menschen stoßen im Alltag regelmäßig auf unterschiedliche Barrieren. „Im Dorf haben wir bereits begonnen, die täglichen Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Es gibt barrierefreie öffentliche WC-Anlagen, Lebensmittelgeschäfte, Ärzte, Apotheke, Freizeiteinrichtungen wie z.B. das Museum der bayerischen Könige, die Königliche Kristall-Therme oder die Tegelbergbahn, Spazierwege und natürlich Behindertenparkplätze“, zählt Margit Kiefer auf. 

Die Gemeinde Schwangau will sich auf dem erreichten Niveau aber nicht ausruhen, sondern noch mehr Barrierefreiheit anstreben. Dazu seien Informationsbroschüren, Webseiten und kommunale Baumaßnahmen geplant.

kb

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