24 Verletzte bei Crash auf der B17

Beim Anblich des völlig zerstörten Autos scheint es an ein Wunder zu grenzen, dass keiner der Insassen bei dem Unfall tödlich verletzt wurde. Foto: Sommer

Schwangau – Vier Schwer- und 20 Leichtverletzte sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am Donnerstag auf der B17 zwischen Buching und Schwangau. Nach einem Überholmanöver geriet ein aus München kommendes Auto ins Schleudern und rammte den Bus einer Reisegruppe aus Brandenburg. 

Kurz nach 12 Uhr am vergangenen Donnerstag wurde die Polizei über den Verkehrsunfall am Ausgang der Bannwaldseekurven auf der B17 informiert. Der löste einen Großalarm für alle Rettungskräfte aus, da ein mit über 40 Personen besetzter Reisebus an dem Unfall beteiligt war. In der Folge wurden Einsatzkräfte der Feuerwehren Buching und Schwangau sowie der Rettungsdienste aus Oberbayern dem Ost- und Oberallgäu, alarmiert. Ebenfalls flogen vier Rettungshubschrauber, neben den Maschinen aus Kempten und der Unfallklinik Murnau auch der RK2 aus Reutte sowie vom Unfallkrankenhaus Imst im Inntal die Unfallstelle an. Wie die Polizei aus den Aussagen der Zeugen und des unverletzt geblieben Busfahrers erfuhr, war das mit vier Personen besetzte Auto nach einem Überholvorgang auf Schneematsch ins Schleudern geraten. Dabei geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn, wo der mit 45 Reisenden besetzte Bus in Richtung Buching unterwegs war. Trotz eines Ausweichsversuchs gelang es dem Busfahrer nicht, einen Zusammenprall zu verhindern. Dabei wurden die Personen im Auto in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Erst durch den Einsatz von schwerem Rettungsgerät gelang es der Feuerwehr, die Insassen aus dem Auto zu befreien, die mit den Hubschraubern in die Unfallklinik Murnau geflogen wurden. Die leichtverletzten Businsassen wurden mit den Hubschraubern und Rettungswagen auf die Krankenhäuser in Füssen, Pfronten und Schongau verteilt, die 26 unverletzten Reisenden mit einem Reservebus des Regionalverkehrs Allgäu (RVA) zur Rettungswache Füssen gebracht. Die Bundesstraße blieb während des Einsatzes mehrere Stunden gesperrt, Sachverständige übernahmen die Ermittlungen. gau

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