700 Jahre Dorfgeschichte

Lohn der Arbeit: Stolz präsentierten Karolina Eberle (rechts) und Annemarie Dolesch die Chronik der Pfarrgemeinde Rieden am Forggensee mit dem Titel „Spuren, die Geschichten erzählen“. Foto: ed

Rieden – Über zwölf lange Jahre dauerten die Recherchen für die Chronik der Pfarrgemeinde Rieden am Forggensee. Jetzt ist sie fertig und die beiden Autorinnen Annemarie Dolesch und Karolina Eberle stellten sie kürzlich vor.

Entgegen der politischen Gemeinde gehören zur Pfarrgemeinde bis heute die umliegenden Ortschaften Ussenburg, Grünten, Zwieselberg, Schwarzenbach, Häusern, Erkenbollingen, Heidelsbuch und Achmühle. Die beiden Autorinnen scheuten keine Mühen, um in den verschiedenen kirchlichen und staatlichen Archiven in Augsburg, Füssen und Kempten Spuren über die Vergangenheit der Gemeinde herauszufinden. 

„Alles ehren-amtlich“, wie Bürgermeister Max Streif bei der Übergabe des ersten Exemplars an ihn betonte. Erstmals wurde der Ort im Jahre 1316 in einem Güterverzeichnis des Bischofs von Augsburg erwähnt. Die mit Bildern, viele stammen aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, und Katasterkarten aus dem 19. Jahrhundert bestückte Ausgabe gibt auf insgesamt 750 Seiten einen Querschnitt über rund 700 Jahre Ortsgeschichte. 

 Es war mühselig, bis das „Jahrhundertbuch für die Ewigkeit" unter Mithilfe der „Allgäubild“-Mediengestaltung, die das ganze „in Buchform" brachte, in seiner jetzigen Form präsentiert werden konnte. „Wir waren zu Beginn unserer Nachforschungen schon etwas blauäugig und dachten nicht im Traum daran, welcher Berg an Arbeit auf uns wartete", gestanden die beiden Autorinnen. Die Dorfchronik „Spuren, die Geschichte erzählen” ist für 49 Euro bei der Gemeindeverwaltung in Rieden erhältlich. ed

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