Genaue Lage des Grundsteins ermittelt

Heimatminister Füracker besucht zum 150. Jubiläum Schloss Neuschwanstein

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Der Bayerische Heimatminister Albert Füracker feiert mit geladenen Gästen das 150. Jubiläum der Grundsteinlegung Schloss Neuschwansteins im Sängersaal des Märchenschlosses, das derzeit restauriert wird.

Schwangau – Hohen Besuch hat Schloss Neuschwanstein am vergangenen Freitag zu seinem 150. Geburtstag bekommen. Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker  freute er sich, dass pünktlich zum Jubiläum die genaue Lage des Grundsteins des Königsschlosses exakt festgestellt wurde.

Am 5. September 1869 wurde im kleinen Kreis der Grundstein von Schloss Neuschwanstein gelegt. 150 Jahre später feierte die Bayerische Schlösserverwaltung das mit geladenen Gästen, darunter die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU), die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (CSU), im Sängersaal des Schlosses. 

Der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hob beim Festakt im Sängersaal die große Bedeutung dieses „schillernden, weltweit bekannten Baudenkmals“ für Bayern und ganz Deutschland hervor. Dabei freute er sich, „dass pünktlich zum Jubiläum ein weiteres Geheimnis in Schloss Neuschwanstein gelüftet wurde.“ So habe man nach intensiven Recherchen unter Mithilfe des bayerischen Landeskriminalamts die Lage des Grundsteins des Königsschlosses exakt feststellen können. 

Vor seiner Stippvisite zum Grundstein, in den seinerzeit unter anderem ein auf Porzellan gemaltes Bildnis von König Ludwig II. gelegt worden war, unterstrich der Minister, dass es absolut „kein Selbstläufer“ sei, dass das Schloss seit langer Zeit einen „Anziehungspunkt des bayerischen Tourismus“ darstelle. Vielmehr müsse es ständig weiterentwickelt werden, um nach wie vor als Dauermagnet für Besucher fungieren zu können. Mithin bilde dieses „Denkmal einer vielschichtigen Persönlichkeit“, wie Füracker Ludwig II. bezeichnete, eine „Daueraufgabe für Bayern“. 

Daher bestehe bis heute immer wieder Renovierungsbedarf am Märchenschloss, das täglich bis zu 10.000 Gäste besuchen. Dabei zeigte sich Füracker überrascht, dass erst 150 Jahre nach der Grundsteinlegung „erste große Sanierungsmaßnahmen in den Prunkräumen nötig wurden“. Bevor er sich ins Goldene Buch von Neuschwanstein, „unser ganzer bayerischer Stolz“, eintrug, drückte der Minister seine Freude darüber aus, dass die gut 20 Millionen Euro teure Restaurierung weitgehend abgeschlossen und alles „wunderschön geworden“ sei. 

lex

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