"Bayerns beste Bayern"

Das Wertacher Team um Bürgermeister Eberhard Jehle (rechts) hat in Brannenburg (Oberbayern) sieben weitere Gemeinden in vielen lustigen Spielen ausgestochen. Nun hat Bayern 1 die Wertacher zu „Bayerns besten Bayern 2011“ gekürt. Fotos: privat

Mit einem eigens für diesen Tag gecharterten Fanbus brachen die Wertacher kürzlich in den frühen Morgenstunden auf, um im oberbayerischen Brannenburg Geschichte zu schreiben. Bei hochsommerlichen Temperaturen kämpfte das Team um Bürgermeister Eberhard Jehle gegen sieben weitere bayerische Gemeinden um den Sieg im Wettbewerb „Bayerns beste Bayern“ von Radio Bayern 1.

An vier verschiedenen Spielstationen waren Geschicklichkeit und Kondition gefragt. Für Wertach kämpften neben dem 1. Bürgermeister die Kandidatinnen und Kandidaten Ute Neuhauser, Saskia Thelen, Gudrun Gessenauer, Dieter Kraus, Andreas Hiller, Clemens Suntheim, Johannes Speiser, Martin Graefen sowie Günther Probst. Sah es nach der „Weinlese“ am Weinberg noch nicht allzu gut aus, entwickelte die Mannschaft aus dem Oberallgäu mehr und mehr Spielwitz und löste die nachfolgenden Aufgaben im „Farblabor“, in der „Wurstkuche“ und schließlich am „Teufelsrad“ bravourös. Im großen Finale gegen die Oberpfälzer aus Freihung mussten sich die Wertacher Auge in Auge mit dem Gegner noch einmal am Teufelsrad beweisen. Nach einer Rutschpartie ging es auf eine sich drehende Scheibe, von der aus die Spieler Bälle fangen und diese treffsicher in einen Korb platzieren mussten. Mit nur einem Punkt Vorsprung setzte sich das Team schließlich gegen Freihung durch. Großer Empfang daheim Natürlich gab es jetzt kein Halten mehr. Fans und Spieler lagen sich vor Freude in den Armen und selbstverständlich durfte auch die obligatorische Bierdusche nicht fehlen. Die Siegprämie in Höhe von 10.000 Euro und das Ortsschild „Wertach – hier wohnen Bayerns beste Bayern“ nahm die Mannschaft von Bayern 1-Moderator Tillmann Schöberl in Empfang. Die Siegprämie soll unter anderem dem Wertacher Heimatmuseum zugute kommen. Erschöpft aber glücklich traten die Wertacher die Heimreise an. Unglaublich, aber wahr: Kurz nachdem sich die Nachricht des Sieges in Wertach verbreitet hatte, wurde spontan ein Empfangskomitee gebildet. Zu später Stunde bereiteten unzählige Hiergebliebene ihren „Helden“ einen großartigen Empfang. Mit einem Spalier aus Fackeln und zünftiger Musik wurde der Siegerbus nach Mitternacht in Wertach begrüßt. Kurzerhand wurde der Rathausplatz zur Partymeile umfunktioniert und die Wertacher zeigten, dass Sie nicht nur im Wettkampf, sondern auch beim Feiern „Bayerns beste Bayern“ sind. kb

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