Schwangauer "recyclen" Füssen beim Faschingsumzug

Bunte Wägen und gute Laune waren angesagt beim Faschingsumzug in Schwangau. Foto: gau

Schwangau – Das Hallenbad hat er schon und auch das Füssener Prinzenpärchen. Nun könnte Hubert Schmid doch den Theresienhof und das Allgäuer Dorf recyclen, zumindest, wenn es nach den Schwangauer Narren geht. Die präsentierten auch heuer wieder narrisch gute Ideen beim Umzug am Faschingssonntag.

„Bauer, Jungfrau und Prinz aus Füssen, jetzt in die blaue Tonne müssen“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, aber nachdem die Füssener ohnehin gerne Geschäfte mit der blauen Firma aus Makrtoberdorf machen, wäre es doch zu kurz gedacht, wenn man diese nicht auch bei so wichtigen Themen wie der Entsorgung von Faschingsprinzen oder eben zukünftigen Bauruinen zum Zuge kommen ließe. Wie’s geht, konnte die Firma ja schon beim Hallenbad beweisen, und wenn dann das EKZ oder das Allgäuer Dorf erst mal stehen... Apropos Bauruinen, was passiert eigentlich, wenn das Kurhaus nun wirklich abgebrochen wird? Na klar, da kommen so manche alte Geister und Leichen zum Vorschein – zumindest sind sie schon mal Probe gelaufen beim Schwangauer Gaudiwurm, der die Gruppen am vergangenen Sonntag wieder ins Dorf lockte. Bei strahlend schönem Winterwetter folgten die Zuschauer auch dem Ruf der Gruppen, von venezianischen Damen bis zu blauen Ballonfahrern waren rund 20 Fußgruppen und Gaudiwagen am Weg. Bis auf die Füssener Abrissbirnen und die Schwangauer Floriansjünger ohne Wasserrettungsboot gab es allerdings kaum aktuelle Themen, dafür mehr Wagen um der Gaudi willen eben. gau

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