Ab Montag soll die Sanierung der Pöllatschlucht wieder aufgenommen werden

Felsbrocken wird gesprengt

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Am Montag sollen die Arbeiten in der idyllischen Pöllatschlucht fortgesetzt werden.

Schwangau – Mit der Sprengung eines instabilen und sturzgefährdeten Felsbrockens sollen in der kommenden Woche die Sanierungsarbeiten in der Pöllatschlucht fortgesetzt werden. Das teilte Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke diese Woche dem Kreisbote mit.

Nach der Sprengung sollen in einer zweiten Phase Felsräumarbeiten vorgenommen werden. Danach soll die Felssicherung wieder instand gesetzt werden, so Rinke. Im Anschluss daran sollen außerdem Instrumente zur Überwachung der geologischen Aktivitäten in der bei Einheimischen und Touristen sehr beliebten Schlucht installiert werden.

Schließlich sollen auch noch die Stege überprüft werden. „Aufgrund von Witterungseinflüssen und geologischen Unwägbarkeiten ist die Bekanntgabe eines verbindlichen Bauzeitenplans nicht möglich“, erklärte Rinke. Gutachten stützt Gemeinde Grundlage für die Arbeiten sei ein Gutachten und ein Sicherheitskonzept der Firma Geotest Davos. „Ein entsprechendes Rechtsgutachten hat zudem ergeben, dass die geplanten Maßnahmen geeignet und ausreichend sind, die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde zu erfüllen“, so der Schwangauer Rathauschef.

Rinke zufolge erfolgen die Arbeiten in der Pöllatschlucht außerdem in Abstimmung mit der Bayerischen Schlösserverwaltung (BSV) und dem Bayerischen Umweltministerium. Die Pöllatschlucht ist, wie mehrfach im Kreisbote berichtet, seit Mai 2014 wegen Steinschlaggefahr für Wanderer gesperrt.

gau

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