Tier rennt in steiles Gelände und kommt nicht mehr weiter

Bergwacht rettet Hund

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Die Füssener Bergretter übergeben den Hund nach der Rettung seinen Besitzern.

Füssen – Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde jetzt die Bereitschaft der Bergwacht Füssen gerufen. Die Bergretter mussten einmal nicht einen Wanderer aus einer misslichen Lage befreien – sondern einen Hund, der sich am Weißensee in gefährliches Terrain begeben hatte und selbst nicht mehr weiterkam.

Nach Informationen der Bergwacht Füssen war ein Ehepaar auf einem Wanderweg am Südufer des Weißensees in Richtung Alatsee unterwegs, als ihr Hund plötzlich den Berg hochrannte und in einer rutschigen Rinne auf einem Felsabsatz stehen blieb. 

Nichts ging mehr, weder für Hund noch für Herrchen, das versuchte, dem Hund zu helfen. Um sich nicht selbst auf dem rutschigen und sehr steilen Untergrund, der mit Laub bedeckt war, in Gefahr zu bringen, holte er sich professionelle Hilfe. 

Um 14.10 Uhr rückte deshalb ein Bergrettungsteam mit zwei Mann aus, um den Hund aus seiner misslichen Lage zu befreien. Ein Bergretter wurde mit einem Seil von oben zum Hund abgelassen. Dort angekommen sicherte er ihn mit zwei Bandschlingen und nahm ihn auf. Zusammen wurden beide dann 40 Meter in das darunter liegende Gelände abgelassen. Anschließend begleiteten die Bergretter das Ehepaar mit seinem Hund noch bis zum Weißensee. Diese waren sehr dankbar und angetan von der professionellen Vorgehensweise des Bergrettungsteams. 

„Die Hundebesitzer haben sehr professionell gehandelt und sich so selbst nicht unnötig in Gefahr gebracht“, erklärten anschließend die Füssener Bergretter.

kb

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