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Bergwacht Füssen rettet verirrte Wanderer am Branderschrofen

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Bergwacht in Bayern
Die Bergwacht Füssen musste am Wochenende ein junges Wandererpaar retten. Das hatte die winterlichen Bedingungen im Gebirge unterschätzt und war vom Weg abgekommen. © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Schwangau – Ein erschöpftes Paar, das vom Weg abgekommen ist, hat die Bergwacht Füssen am Wochenende im Bereich des Branderschrofens retten müssen.

Insgesamt wurden die Retter an diesem Wochenende zu zwei Einsätzen gerufen, wie die Bergwacht berichtet. Die Einsatzkräfte musste gegen Mittag zur Rohrkopfhütte fahren. Dort war ein Wanderer gestürzt und hatte sich dabei eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Nach der Erstversorgung brachten sie ihn ins Krankenhaus Füssen.

Gegen Abend mussten die Bergwachtler ein zweites Mal ausrücken. Ein junges Wandererpaar hatte die winterlichen Bedingungen im Gebirge völlig unterschätzt. Es war vom Weg abgekommen, der über die Ahornhütte auf den Branderschrofen führt. Erschöpft und ängstlich alarmierten die beiden über die integrierte Leitstelle die Bergwacht Füssen. Da sie sich an einer abgelegenen Stelle befanden und die Dunkelheit einsetzte, unterstützte der Hubschrauber RK2 aus Reutte die Rettungsaktion.

Bereits am vergangenen Donnerstag mussten zwei Schneeschuhwanderer bei anbrechender Dunkelheit mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau vom Säuling ausgeflogen werden.

kb

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