Sechsjähriger stürzt zehn Meter in die Tiefe

Bergwacht Pfronten erneut am Falkenstein stark gefordert

Bergwacht-Hubschrauber
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Bei der Bergung des Sechsjährigen ist auch ein Hubschrauber im Einsatz
  • Matthias Matz
    VonMatthias Matz
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Pfronten – Nachdem bereits am Dienstag ein Urlauberpärchen nach Tollkirschenverzehr an der Mariengrotte geborgen wurde, musste die Bergwacht nach eigenen Angaben am Mittwoch zu weiteren Einsätzen im Gebiet rund um die Burgruine Falkenstein ausrücken.

Gegen 13.42 Uhr kam demnach ein 59-jähriger Wanderer am Salobergrat ins Stolpern und stürze ca. zwei Meter über eine steile Stufe auf den Kopf. Beim Sturz zog sich der Mann eine stark blutende Kopfverletzung zu, die an der Einsatzstelle durch die eintreffenden Bergretter der Bergwacht Pfronten erstversorgt wurde. Mittels Gebirgstrage wurde der Patient abtransportiert und am Parkplatz an die Landrettung übergeben. Im Krankenhaus wurde der Mann direkt operativ versorgt.

Kurze Zeit später erfolgte ein weiterer Notruf: Gegen 16.30 Uhr stürzte ein sechsjähriger Bub ca. zehn Meter über felsdurchsetztes Steilgelände ab. Aufgrund der Lagemeldung wurde der Rettungshubschrauber Christoph Murnau direkt mit alarmiert. Mit Hilfe der übermittelten GPS-Koordinaten konnte der Hubschrauber die Einsatzstelle bereits im ersten Anflug finden und Notarzt sowie Notfallsanitäter/Luftretter mittels Winde nahe der Einsatzstelle im Wald absetzen.

Während diese bereits mit der medizinischen Erstversorgung begonnen hatten, wurden am Landeplatz der St. Vinzenz Klinik zwei Bergretter aufgenommen und ebenfalls zur Einsatzstelle geflogen. Zusätzlich machte sich ein weiterer Bergretter mittels Rettungsfahrzeug auf den Weg zur Absturzstelle. Der Junge wurde schwerverletzt im Bergesack geborgen und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus geflogen. Für den Fall. dass der Hubschraubers betankt werden muss, stand die Bergwacht Füssen mit Tankanhänger bereit.

Die Angehörigen wurden durch die Bergwacht betreut und im Rettungsfahrzeug mit ins Tal genommen.

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