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Berufsorientierungsmesse in Füssen zieht viele Interessierte an

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Von: Chris Friedrich

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Füssen – Am Montag stellten sich etwa 70 Ausbildungsbetriebe bei der Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule vor. 

Die Mitarbeiterinnen des Kreisbote stellen auf der Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ das Ausbildungsmagazin „Azubi +“ vor
1 / 17Auch der Kreisbote ist auf der Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ vertreten und stellt sein Ausbildungsmagazin „Azubi +“ vor. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
2 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
3 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
4 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
5 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
6 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
7 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
8 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
9 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
10 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
11 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
12 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
13 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
14 / 17Wie ein Magnet zieht der Stand der Firma Bihler die Jugendlichen aus Füssen und Umgebung an. . © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
15 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
16 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich
Schüler informieren sich an den Ständen der Berufsorientierungsmesse über Ausbildungsberufe.
17 / 17Die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ in der Anton-Sturm-Mittelschule und der benachbarten Berufsschule zieht viele Interessierte an. © Chris Friedrich

Jugendliche haben es schwer, das für sie richtige Tor in die Berufswelt zu finden. Die Orientierung sollte schon beginnen, wenn man sich mit Gleichaltrigen noch regelmäßig in der Pause auf dem Schulhof austauschen kann.

Auf große Resonanz stieß am Montag die Berufsorientierungsmesse des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“, zu der in die Füssener Anton-Sturm-Mittelschule und die benachbarte Ostallgäuer Berufsschule eingeladen worden war. Sie feierte ein erfolgreiches Comeback, nachdem die regionalen Ausbildungsbetriebe in den vergangenen Jahren pandemiebedingt Abstand von einer solchen Veranstaltung genommen hatten.

Elmar Schmitt, der dem Arbeitskreis „SchuleWirtschaft“ vorsteht, freute sich sichtlich darüber, als die Besucher dann in Scharen kamen. Es ging offiziell um 16.30 Uhr los, doch das Unwetter am Nachmittag führte zu einer Verspätung des Publikums. Jugendliche in Begleitung eines Elternteils, in Cliquen oder mit einer Freundin informierten sich in den Schulturnhallen.

Über 300 Ausbildungsberufe

So ließen sich zwei Schülerinnen am Stand der Barmer-Versicherung von Andreas Brodbeck aus der Kemptener Geschäftsstelle informieren, was Kaufleute im Gesundheitswesen lernen und können müssen. Es gibt über 300 Ausbildungsberufe, was die Wahl zur Qual machen kann. Das riesige Angebot ist andererseits quasi eine Garantie dafür, den persönlich richtigen Beruf zu finden.

Die Ausbildung zur Hotelfachfrau war beispielsweise für die gebürtige Kubanerin Melissa Gutmeliz der richtige Weg. Ihren Beruf erlernte sie im Luitpoldpark Hotel, wo sie es als Mitarbeiterin an der Rezeption mit Gästen aus aller Welt zu tun hat und auch ihre Muttersprache Spanisch gefragt ist. „Hotellerie und Gastronomie sind die Wiege der Integration“, betont Restaurantleiter Nalin Bulathsinhala. „Ich habe nach meinem Abschluss eine einjährige Weltreise gemacht und gejobbt“, berichtet sein ehemaliger Schützling Luca Schuder aus Lengenwang, der heute in seinem früheren Ausbildungsbetrieb als Barkeeper arbeitet.

Bihler ist gefragt

Wie ein Magnet zog im Messebereich Obere Turnhalle die Firma Bihler Interessenten an, obwohl das Unternehmen hinten links platziert war. „Komm ins Bihler-Team!“ hieß es an dem Stand des Ostallgäuer Unternehmens, das mit neun anerkannten Ausbildungsberufen wirbt. Sich jetzt für den Start als Azubi 2023 zu bewerben und nicht aufs schulische Abschlusszeugnis zu warten, dazu rieten die meisten der rund 70 Teilnehmer der Orientierungsveranstaltung.

Ein präziser Lageplan half im vielfältigen Angebot genau den Ausbildungsbetrieb zu finden, über den man mehr erfahren wollte. Das galt beispielsweise im Bereich Metall für Ivis Smart Connect, MPE Garry oder Werkzeugbau und Stanztechnik Klaus Baier. Das Handwerk stellte einmal mehr Martin Gschwill von der Bäcker-Innung Ostallgäu vor. Der Meister und seine Mitarbeiterin formten an ihrem vielbeachteten Stand Laugenstangen. Weil viele Unternehmen mit Auszubildenden vor Ort waren, lief der Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern meist auf Augenhöhe ab. Das war beispielsweise am Stand des Biohotels Eggensberger aus Hopfen am See der Fall.

Um Praktika kümmern

Eine gefragte Anlaufstelle war am Schuleingang der Stand der Berufsberatung mit Wolfgang Gabler, bekannt an der Füssener Realschule, und sein Kollege Roland Kammermeier, der die Mittelschule Roßhaupten betreut. Gabler machte Mut und bat bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz um Geduld: „Es kommt eigentlich immer ein Angebot, zu dem der Bewerber passt.“

Sein bester Tipp: sich möglichst früh auch selbst um Praktika zu kümmern. Die beiden Berufsberater der Agentur für Arbeit kennen die Betriebe und helfen Schülerinnen und Schülern dabei, wenn sie in die Praxis hineinschnuppern wollen. Weitere kompetente Hilfestellung für Jugendliche geben die Beschäftiger aus dem Handel und dem Sozialen Bereich, die ständig nach Nachwuchs suchen.

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