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Beschluss: Füssener Fachklinik darf neue Büros und Saal bauen

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Von: Katharina Knoll

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Hopfensee mit Boot
Die Fachklinik Enzensberg in Hopfen am See darf erweitern. Das hat jetzt der Füssener Bauausschuss beschlossen. © Willi Zell/panthermedia

Füssen – Die Fachklinik Enzensberg möchte ihre ehemalige Tennishalle abreißen und zwei Neubauten für Büros, einen Veranstaltungssaal und ein Parkdeck errichten. 

Grünes Licht hat dafür einstimmig der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag vergangener Woche gegeben.

Die Pläne sehen vor, die miteinander verbundenen Gebäude bis auf die jeweils untere Geschossebene abzureißen. Im östlichen Gebäude soll auf die Tiefgaragenebene ein offenes Parkdeck errichtet werden, im westlichen Gebäude werden auf die Parkebene drei Geschosse gesetzt, in denen die Büros der Klinikverwaltung und ein Versammlungsraum für 200 Sitzplätzen unterkommen sollen.

„Die Verwaltung wird nicht größer, sondern verlagert“, informierte Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU). Dort, wo jetzt die Verwaltung ist, soll das medizinische Angebot ausgebaut werden.“ Ein Gebäude soll kleiner als der Bestand werden, das andere liegt mit vier Geschossen unter der maximal zulässigen Höhe von fünf Geschossen, informierte Bauamtsleiter Armin Angeringer. „Das wird höher als der Bestand, aber nicht höher als das, was möglich ist.“

„Den Bereich sieht man von vorne gar nicht“, meinte zudem Andreas Eggensberger (CSU). Außerdem wusste er, dass der neue Veranstaltungssaal für Schulungen genutzt werden soll. Diese fanden bisher im Gymnastiksaal statt, was mittlerweile aber nicht mehr möglich sei.

Weil die geplanten Neubauten aber teilweise über der Baugrenze liegen, beantragten die Antragsteller eine Befreiung, der laut Landratsamt zugestimmt werden kann. Denn diese sind flächengleich zum Bestand.

Wie das Areal mit Löschwasser versorgt wird, müssen die Antragsteller allerdings noch mit den Stadtwerken abklären. „Sie könnten sich vorstellen unseren alten Hochbehälter zu übernehmen“, informierte der Rathauschef. „Das wäre gut für den Brandschutz und wir hätten keine Kosten.“

Außerdem könnte sich die Klinikleitung vorstellen, dass die Leitungen des neuen Hochbehälters über das Areal der Klinik verlaufen.

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